Scharfer Feigensenf aus vollreifen Südtiroler Feigen
Die Feigen Senf Sauce von Alpe Pragas, im Original Mostarda Feigensenf scharf, ist ein kräftiger Feigensenf aus vollreifen Feigen und scharfem Senf, eine Mostarda nach italienischer Art. Keine süße Konfitüre, sondern eine würzig-scharfe Senfspezialität, die gereiften Käse und kaltes Fleisch begleitet.
Feigensenf von Alpe Pragas, die Feigen Senf Sauce, vereint 55 % vollreife Feigen mit einem Prozent Senfkörnern, Chili und Gewürzen. In der Südtiroler Manufaktur wird die Frucht schonend mit wenig Zucker eingekocht, der Senf kommt erst zum Schluss dazu, denn seine Schärfe verfliegt bei Hitze. So bleibt sie spürbar im Glas.
Süße Feige, kräftige Senfschärfe
In der Nase liegt reife, fast schon karamellige Feige, darunter blitzt der Senf hervor.
Am Gaumen führt erst die dunkle Feigensüße, dann zieht die Senfschärfe nach, kräftig, würzig, mit einem feurigen Chili-Akzent im Abgang. Süße und Schärfe halten sich die Waage, keine drängt die andere weg.
Die kleinen Feigenstückchen und die Senfkörner geben der Sauce Biss und machen sie zur Mostarda mit Charakter. Tiefdunkel steht sie im Glas, beinahe wie ein dickflüssiger Wein, und genau diese Schärfe hebt sie von süßen Aufstrichen ab.
Feige und Senf, das klingt zunächst ungewöhnlich, doch genau diese Spannung macht den Reiz aus. Die dunkle Süße der reifen Feige trifft auf die beißende Frische des Senfs, und dazwischen liegt ein ganzer Bogen an Aromen, von karamellig bis pikant.
In Italien ist diese Verbindung längst Tradition, bei Alpe Pragas bekommt sie eine Südtiroler Handschrift, dunkler und feiner zugleich. Ein kleines Glas, das eine ganze Käseplatte trägt, vom milden Frischkäse bis zum kräftigen Bergkäse, und das auch dem Festtagsbraten eine elegante Begleitung gibt.
Der klassische Begleiter zur Käseplatte
Feigensenf gehört auf jede Käseplatte, ganz besonders zu gereiftem Kuh-, Ziegen- und Schafskäse. Die dunkle Fruchtsüße und die Senfschärfe umspielen den Käse, ohne ihn zu übertönen.
Besonders schön spielt sie zu kräftigem Bergkäse und jungem Pecorino, wo die Feigensüße die Salzkante abrundet. Auch zu kaltem Braten, Roastbeef oder einem Crostini mit Parmaschinken ist sie ein feiner Begleiter, und ein Löffel zu Entenbrust oder Rippchen gibt eine fruchtig-scharfe Glasur.
In Norditalien reicht man die Senffrucht klassisch zum Bollito misto, dem gekochten Fleisch; zu Hause genügt schon ein gutes Stück Käse und dunkles Brot. Wer das süße Gegenstück sucht, probiert das Mango Chutney daneben; die ganze Reihe steht bei den Chutneys und Mostarda von Alpe Pragas.
Mostarda nach Südtiroler Art
Mostarda, die würzig-scharfe Senffrucht, gehört seit Jahrhunderten zur italienischen Küche, schon 1621 wurde sie in der Literatur erwähnt. Traditionell schichtet man in der Lombardei kandierte Früchte mit Senföl, mal mild wie in Cremona, mal feurig wie in Mantua.
2001 nahm Alpe Pragas die Idee auf und entwickelte mit dem Haubenkoch Gerhard Wieser eine eigene Linie, in der heimische Frucht auf den klassischen Senf trifft. Stefan Gruber, der die Manufaktur 1997 im Pragser Tal gründete, kocht seine Mostarde aufwendig über mehrere Tage, damit die Frucht den Zucker langsam aufnimmt.
Vegan und glutenfrei, ohne künstliche Aromen, kommt der Feigensenf ins 160-Gramm-Glas. Mehr aus den Dolomiten steht im Sortiment von Alpe Pragas.
Genusstipp fürs Käsebrett
Lege ein Stück gereiften Bergkäse auf einen Teller, gib einen Esslöffel Feigensenf daneben und reiche knuspriges Brot dazu. Mehr braucht ein gutes Abendbrot nicht.
Zu Raclette oder Fondue ist sie ebenso ein heißer Tipp, ein Klecks auf dem Teller bringt Würze ins geschmolzene Käseglück. Aus dem 160-Gramm-Glas reicht ein Löffel weit. So geht Käsegenuss.