Chutney Paprika und Chili von Alpe Pragas, mild und würzig
Chutney Paprika und Chili von Alpe Pragas ist eine würzig-süße Spezialität aus roter Gemüsepaprika, abgeschmeckt mit Ingwer und einer kleinen Menge Chili. Es bringt Farbe und Würze auf die Käseplatte, ohne dass die Schärfe die Führung übernimmt.
Chutney Paprika und Chili ist ein Südtiroler Erzeugnis von Alpe Pragas aus dem Pragser Tal. Die rote Paprika stellt die Menge und bleibt stückig, der Ingwer gibt eine frische Wärme dazu, und der Chili kitzelt am Ende, ohne zu brennen.
Süße Paprika, feine Schärfe
Der Duft aus dem geöffneten Glas ist der von reifer Paprika, süß und ein wenig geröstet.
Auf dem Teller führt zuerst die milde Süße, dann kommt der Ingwer mit seiner zitrischen Wärme dazu, und erst am Schluss meldet sich die Schärfe. Die Stücke bleiben saftig, die Farbe leuchtet, und der Chili bleibt eine Andeutung.
Stückig und saftig steht das Chutney da, näher am Relish als an der glatten Sauce, und auf dem Löffel läuft es nicht davon.
So bekommt der Löffel Würze, ohne dass jemand nach dem Wasserglas greifen muss, und auch am Tisch mit Kindern bleibt das Glas stehen.
Paprika und Chili sind Verwandte
Die milde Gemüsepaprika und die scharfe Chilischote gehören botanisch zur selben Art.
Aus derselben Wildform sind über Jahrhunderte beide gezüchtet worden, hier eine große, fleischige Frucht ohne Schärfe, dort eine kleine, feurige Schote. In diesem Glas treffen die zwei Zuchtlinien wieder aufeinander.
Die Schoten kamen im sechzehnten Jahrhundert aus Amerika nach Europa, wo aus ihnen im Süden das scharfe Gewürzpulver und weiter nördlich das milde Gemüse wurde. Alpe Pragas nimmt für dieses Chutney die rote, voll ausgereifte Frucht.
Für die Schärfe sorgt der Stoff Capsaicin, der vor allem in den hellen Scheidewänden im Inneren der Schote sitzt. Weil davon nur eine winzige Menge hineinkommt, behält die Paprika die Hauptstimme.
Der würzige Partner für Hartkäse
Neben würzigem Hartkäse und gereiftem Parmesan spielt dieses Chutney seine Süße aus.
Deren Salzkante nimmt die Paprika auf, und mit einem Stück Brot daneben wird daraus ein schneller Apéro. Zu gegrilltem Hühnchen, zu Halloumi und als Dip zu Ofengemüse steht es ebenso bereit.
Auf dem Burger übernimmt ein Löffel die Rolle des Ketchups, und in die Vinaigrette gerührt bringt es Farbe und Würze an einen Blattsalat.
Über Rührei oder Omelett bringt es morgens Farbe ins Spiel, im Sandwich ersetzt ein Löffel die fertige Sauce. Auch Frikadellen und Falafel vertragen es gut, und auf gerösteter Brotscheibe mit Frischkäse reicht es allein.
Kurz eingekocht, damit das Rot bleibt
Die Paprika wird nur kurz und schonend eingekocht, damit ihr leuchtendes Rot erhalten bleibt.
Zitronensaft hält die Farbe zusätzlich frisch, das Pektin aus dem Apfel bindet beim Erkalten, und die Stücke behalten ihre Form. So steht ein Glas im Regal, das auch im tiefsten Winter nach Sommergemüse aussieht.
Bei Alpe Pragas gehört es zu den milden Sorten der Reihe, und wer es deutlich feuriger mag, findet daneben die scharfe Grillvariante. Alle Sorten stehen bei den Chutneys und Mostarda, das übrige Südtiroler Sortiment im Sortiment von Alpe Pragas.