Bauernzelten, das Südtiroler Früchtebrot zur Weihnachtszeit
Bauernzelten ist ein traditionelles Südtiroler Früchtebrot aus dem Ultental, ein dunkler, saftiger Laib voller Feigen, Nüsse und Trockenfrüchte. Der Teig aus Roggen und Weizen ist mit Honig, Zimt und Nelken gewürzt. Ein Klassiker der Advents- und Weihnachtszeit, mehr Frucht als Teig.
Bauernzelten ist der Südtiroler Zelten, ein weiches Früchtebrot, das in der Adventszeit auf keinem Tisch fehlt. Ultner Brot backt den 300 g schweren Laib aus Roggen- und Weizenmehl, prall gefüllt mit Feigen, Mandeln, Haselnüssen, Walnüssen, Sultaninen und Zitronat. So schmeckt Weihnachten in Südtirol.
Mehr Frucht und Nuss als Teig
Beim Bauernzelten hält der Teig die Früchte gerade so zusammen, so dicht sind Nüsse und Trockenfrüchte gepackt.
Feigen und Sultaninen bringen die Süße, drei Sorten Nüsse den Biss, Mandeln, Haselnüsse und Walnüsse, und das Zitronat einen fein-herben, zitronigen Ton. Gewürzt wird der Laib mit Honig, Zimt und Gewürznelken, jener warmen Mischung, die sofort nach Advent duftet.
Weil so viele Trockenfrüchte im Teig stecken, bleibt der Bauernzelten lange saftig und haltbar. Angeschnitten zeigt jede Scheibe ein dichtes Mosaik aus Nüssen und Früchten, dunkel, glänzend und schwer. Sechs verschiedene Früchte und Nüsse stecken in einem einzigen Laib.
Traditionell wird der Zelten früh im Advent gebacken und darf danach noch ein paar Wochen ruhen, damit sich die Aromen von Frucht und Gewürz in Ruhe verbinden. Genau das macht ihn zum idealen Vorratsgebäck für die ganze Weihnachtszeit, das mit den Tagen sogar noch runder schmeckt.
Eine Scheibe zum Tee, zum Wein, zum Fest
Bauernzelten schneidest du in dünne Scheiben, denn er ist dicht und gehaltvoll.
Klassisch kommt eine Scheibe mit guter Butter auf den Tisch, die milde Butter und die süße Frucht ergänzen sich gut. Zu einer Tasse Tee am Nachmittag oder einem Glas Rotwein am Abend schmeckt der Zelten ebenso, und in der Weihnachtszeit gehört er zu Glühwein und Punsch wie der Christbaum ins Wohnzimmer.
Auch als kleines Dessert nach dem Festessen genügt eine dünne Scheibe, dazu ein Löffel Sahne oder ein Gläschen Süßwein. Als ganzer Laib im Geschenkpapier ist der Bauernzelten ein schönes Mitbringsel für die Gastgeber, ein Stück Südtirol, das jeder gern annimmt. Wer die knusprige Variante mag, findet dasselbe Früchtebrot als getrocknete Struzen Chips.
Ein Zelten nach alter Südtiroler Art
Der Zelten ist das Weihnachtsgebäck Südtirols, in jedem Tal ein wenig anders, immer aber ein Früchtebrot für die kalte Jahreszeit. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort für flach ab, denn ursprünglich war der Zelten ein flacher Fladen, auf dem die kostbaren Nüsse und Früchte des Jahres festlich versammelt wurden.
Ultner Brot backt seinen Bauernzelten in St. Walburg im Ultental, wo die Familie Schwienbacher seit 1919 Brot und Gebäck macht. Bäckermeister Hannes Schwienbacher führt das Haus in vierter Generation, seit 1982 arbeitet die Bäckerei rein biologisch, das Mehl kommt aus der eigenen Mühle.
Über 100 Jahre Backerfahrung stecken in diesem Laib, und fast alles entsteht in Handarbeit, das schmeckt man in jeder Scheibe. Das ganze Ultner-Sortiment mit weiteren Weihnachtsspezialitäten wie dem Nuss-Stollen und den handgemachten Lebkuchen findest du gleich hier nebenan im Regal.