Kraft Brot ohne Mehl, ein Laib aus lauter Saaten
Das Kraft Brot ohne Mehl ist ein dichtes Südtiroler Brot ganz ohne Mehl, Hefe und Zucker, gebacken aus Haferflocken, Schrot und einer Handvoll Saaten. Ein kerniger, saftiger Laib, den Leinsamen und Flohsamen zusammenhalten, kein klassisches Teigbrot.
Kraft Brot ohne Mehl ist ein Brot, bei dem der Name Programm ist, es kommt ohne Mehl, ohne Hefe und ohne Zucker aus. Ultner Brot backt den 400 g schweren Laib aus Hafer, Buchweizen, Quinoa und Hirse, dazu Sonnenblumen-, Kürbis-, Lein- und Chiasamen. Ein Brot aus lauter ganzen Körnern.
Neun Körner, Kerne und Saaten
Statt Mehl stecken im Kraft Brot ganze und geschrotete Körner, Haferflocken und Haferschrot, dazu Buchweizen, Hirse und Quinoa.
Hinzu kommen Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen und Chiasamen, gebunden mit Quellwasser und Flohsamenschalen, gewürzt allein mit Meersalz. Neun verschiedene Körner und Saaten, mehr braucht dieser Laib nicht, kein Mehl, keine Hefe, kein Zucker.
Buchweizen und Quinoa sind streng genommen gar keine Getreide, sondern Pseudogetreide, kernige Körner, die dem Brot seinen nussigen Ton geben. Lein- und Chiasamen quellen im feuchten Teig und geben dem Brot seine saftige Bindung. So liest sich die Zutatenliste kurz und klar, jedes Korn kannst du beim Namen nennen, nichts Verstecktes, nichts Undefinierbares.
Dicht, saftig und voller Biss
Ohne Mehl entsteht kein lockerer Teig, sondern eine dichte, feuchte Masse, die im Steinofen zu einem schweren, saftigen Laib wird.
Die Flohsamenschalen quellen mit dem Wasser auf und halten alles zusammen, ganz ohne das Klebereiweiß aus Mehl. Herausgekommen ist ein dichtes, saftiges und kerniges Brot mit viel Biss, das dünn geschnitten seine ganze Körnigkeit zeigt. Beim Anschneiden siehst du die ganzen Körner und Kerne im Querschnitt, jede Scheibe ein kleines Mosaik aus Saaten. Pro 100 g stecken fast 10 g Eiweiß darin, das meiste davon aus Hafer, Quinoa und den Kürbiskernen.
Kräftiger Belag steht ihm gut, eine dicke Scheibe Bergkäse, gekochter Schinken oder ein herzhafter Aufstrich. Wer es süß mag, nimmt Honig oder Fruchtaufstrich, und dünn getoastet wird die Rinde besonders knusprig. Weil es so dicht und kernig ist, kann eine Scheibe schon eine kleine Mahlzeit sein, morgens wie zwischendurch. So ein Stück übersteht auch die Wanderung in der Brotbox, ohne zu zerbröseln oder trocken zu werden, und ist ein Brot für alle, die Abwechslung zum klassischen Laib suchen.
Gebacken in St. Walburg, seit 1919
Auch das Kraft Brot kommt aus der Bäckerei Ultner in St. Walburg im Ultental, wo seit 1919 gebacken wird.
Bäckermeister Hannes Schwienbacher führt das Haus in vierter Generation, seit 1982 arbeitet die Familie rein biologisch, gemahlen und geschrotet wird in der eigenen Mühle. Das Kraft Brot ist die moderne Idee im traditionsreichen Sortiment, ein Laib für alle, die es kernig und ganz ohne Mehl mögen. Aus der kleinen Dorfbäckerei ist über die Jahre Südtirols bekanntester Bio-Bäcker mit über 100 Broten geworden.
Zu dir kommt es tiefgekühlt, aufgetaut ist es sofort bereit, ganz ohne Aufbacken. Wer lieber ein klassisches Roggenbrot mag, findet nebenan das Original Ultner Brot oder das knusprige Schüttelbrot, und das ganze Ultner-Sortiment liegt gleich daneben.