Aprikosen Nektar aus der seltenen Orangé de Provence
Der Aprikosen Nektar von van Nahmen ist ein sortenreiner Fruchtnektar aus der raren Aprikosensorte Orangé de Provence, samtig-dicht gekeltert mit mindestens 45% Frucht. Eine alte französische Sorte, welche heute nur noch selten angebaut wird.
Aprikosen Nektar ist ein sortenreiner Aprikosennektar der Obstkelterei van Nahmen, gewonnen aus dem Mark der Sorte Orangé de Provence. Diese alte Aprikose aus Südfrankreich leuchtet intensiv orange, verbindet reife Fruchtsüße mit einer knackig-frischen Säure – und ist im Anbau so selten geworden, dass ihr Geschmack fast nur noch im Glas zu finden ist.
Orangegold und dicht fließt der Nektar ins Glas, träge wie flüssige Sommersonne. Wer einschenkt, ahnt schon: Hier kommt Frucht mit Gewicht.
Orangegold, samtig-dicht, voll reifer Frucht
Dieser Aprikosennektar schmeckt nach sonnenwarmen Aprikosen direkt vom Baum: satte Süße, dahinter eine frische Säure, welche das Ganze lebendig hält.
Seine samtige Dichte verdankt er dem Fruchtmark – die vollreifen Aprikosen werden passiert statt gepresst, und je mehr Mark im Nektar bleibt, desto länger haftet das Aroma am Gaumen. Ein Schluck trägt hier erstaunlich weit, wie ein guter Süßwein, nur eben ganz ohne Alkohol.
Ein Nektar für Frühstück, Sektglas und Shaker
Pur und gut gekühlt bei 8 bis 10 Grad ist der Aprikosen Nektar ein Frühstücksglück, zu Croissant und Honigbrot ebenso wie zum Sonntagsei.
Im Sektglas wird er mit einem Schuss Schaumwein oder prickelndem Sprudel zum orangegoldenen Aperitif, und im Shaker macht er Karriere: Cocktails mit Aprikosennektar – vom alkoholfreien Apricot Fizz bis zum Sour – leben von genau dieser samtigen Textur. Auch die Küche mag ihn, welcher Bratapfel, Grießbrei oder Panna Cotta eine fruchtige Krone aufsetzt.
In Österreich heißt die Aprikose übrigens Marille – und was dort die Wachauer Marillenknödel adelt, macht sich hier im Glas genauso gut: eine Frucht, welche Süße und Säure gleichermaßen beherrscht.
Er ist der sonnige Bruder des Weißen Pfirsich Nektars – beide Steinobst, beide samtig, beide viel zu schnell leer. Alle Sorten findest du unter den van Nahmen Nektaren.
Eine fast vergessene Französin im Glas
Die Orangé de Provence gehört zu den alten Aprikosensorten Frankreichs – geschätzt für ihr intensives Aroma, im modernen Plantagenanbau jedoch eine Rarität geblieben. Deshalb findet man sie heute nur noch in wenigen Obstgärten.
Van Nahmen keltert sie trotzdem, sortenrein und mit Geduld – aus Überzeugung, dass alte Sorten viel zu erzählen haben. Umso schöner, dass diese hier weiterduften darf. Es ist dieselbe Haltung, mit welcher die Kelterei am Niederrhein seit 1917 Streuobst presst; seit 2005 führt Peter van Nahmen die Geschäfte in vierter Generation.
So rettet jedes Glas ein Stück Sortenvielfalt in die Gegenwart. Mehr über die Kelterei und ihre sortenreinen Spezialitäten erzählt dir das Hersteller-Portrait von van Nahmen.
Genusstipp
Serviere den Aprikosennektar gut gekühlt und frisch aufgeschüttelt, damit sich das Fruchtmark gleichmäßig verteilt. Die angebrochene 750-ml-Flasche im Kühlschrank lagern und innerhalb weniger Tage genießen. Unser Tipp für den Sommerabend: Nektar auf Eis, ein Zweig Rosmarin, ein Spritzer Zitrone – fertig ist der Apéro in Aprikosengold. Und wer öfter Gäste hat, greift gleich zum Karton mit 6 Flaschen.