Bio Apfelsaft von Streuobstwiesen aus fast vergessenen Sorten
Der Bio Apfelsaft von Streuobstwiesen ist ein naturtrüber 100% Direktsaft der Obstkelterei van Nahmen, gepresst aus spät geernteten Äpfeln alter Sorten. Im Glas steht das, was bis zu 80 Jahre alte Bäume in besten Lagen hergeben.
Bio Apfelsaft von Streuobstwiesen ist ein naturtrüber Direktsaft aus Äpfeln, welche auf traditionellen Streuobstwiesen im Rheinland und Münsterland wachsen. Die Obstkelterei van Nahmen erntet spät im Jahr, presst schonend und füllt den Saft unverfälscht ab – so bleiben die feine Süße, die saftig-frische Säure und das vielschichtige Aroma der alten Sorten erhalten.
Jakob Lebel, Rote Sternrenette, Roter Bellefleur, Rheinischer Winterrambour und der gestreifte Matapfel – die Sorten in diesem Saft tragen Namen wie aus einem alten Gartenbuch. Seltene Schätze aus dem Obstgarten, im Glas umso lebendiger.
Feinsüß, saftig-frisch und herrlich naturtrüb
Dieser Bio Apfelsaft duftet nach reifen Äpfeln und Spätsommer, ein wenig nach Quitte und Honig, am Gaumen zeigt er eine zarte Süße, welche von einer saftigen Frische getragen wird. Frucht und Säure halten sich die Waage – so schmeckt ein Saft, in welchem viele Sorten ihre Stimmen mischen.
Die späte Ernte macht den Unterschied: Je länger die Äpfel am Baum hängen dürfen, desto mehr Aroma sammeln sie – und desto vielschichtiger schmeckt später der Saft. Trüb bleibt er, weil alles drin bleibt, was zur Frucht gehört: Der Saft fließt aus der Presse, wird kurz erhitzt und abgefüllt. Fertig.
Der Niederrhein-Riesling für jeden Tag
Peter van Nahmen nennt diesen Apfelsaft aus später Ernte liebevoll seinen Niederrhein-Riesling – ein schöner Titel für einen Saft, welcher tatsächlich an einen Weißwein voller Frucht und Frische erinnert.
Er begleitet das Frühstück ebenso souverän wie die Brotzeit am Abend, gut gekühlt bei 8 bis 10 Grad. Im Sommer lieben wir ihn als Schorle mit sprudelndem Mineralwasser, im Herbst pur zum Apfelkuchen. Und Kinder trinken hier einen Saft, welcher nach echtem Apfel schmeckt.
Wenn dich die stillen Klassiker von van Nahmen neugierig machen: In der Übersicht aller van Nahmen Säfte findest du auch die Konstantinopeler Apfelquitte – die duftige Schwester dieses Apfelsafts.
Alte Bäume, 5.000 Arten, ein fairer Aufpreis
Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas, über 5.000 Tier- und Pflanzenarten finden zwischen den hochstämmigen Bäumen ein Zuhause. Umso wichtiger ist jede Wiese, welche erhalten bleibt.
Van Nahmen setzt sich dafür ein: Seit 1994 zahlt die Kelterei ihren Vertragsbauern im Rahmen der NABU-Partnerschaft einen Aufpreis für Streuobst, damit sich die Pflege der alten Bäume wieder lohnt. Zweimal im Jahr werden gemeinsam 500 bis 800 junge Obstbäume nachgepflanzt. So schmeckt jede Flasche ein Stück Landschaftsschutz.
Gekeltert wird seit 1917 in Hamminkeln am Niederrhein, heute in vierter Generation. Schon der Urgroßvater tauschte mit den Bauern der Umgebung: Sie brachten ihm Äpfel von den hochstämmigen Bäumen, welche für das Rheinland und Münsterland so typisch waren, und erhielten dafür puren Saft. Peter van Nahmen führt diesen Gedanken mit derselben Überzeugung fort – Tradition, Sortenvielfalt und Naturschutz in einem Glas. Wie daraus eine der spannendsten Keltereien Deutschlands wurde, liest du im Hersteller-Portrait von van Nahmen.
Genusstipp
Schwenke die Flasche vor dem Einschenken einmal sanft, damit sich die feinen Trübstoffe verteilen – sie tragen das Aroma. Unser Tipp: Serviere ihn gut gekühlt im Weißweinglas, dann macht der Niederrhein-Riesling seinem Spitznamen alle Ehre. Angebrochen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Tage genießen.
Bio Kontrollnummer DE-ÖKO-007 – Deutsche Landwirtschaft