Konstantinopeler Apfelquitte, eine alte Sorte im goldenen Glas
Die Konstantinopeler Apfelquitte von van Nahmen ist ein sortenreiner Quittennektar mit 85% Fruchtgehalt – goldgelb, duftig nach Zitrone, Birne und Jasmin. Drei Zutaten genügen, damit die edle Quitte ihren ganzen Duft entfaltet.
Konstantinopeler Apfelquitte ist ein sortenreiner Fruchtnektar aus einer der ältesten Quittensorten Europas, gekeltert von der Obstkelterei van Nahmen in Hamminkeln am Niederrhein. Die Sorte stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum und wurde schon in der Antike kultiviert – heute wächst sie auf alten Streuobstbeständen am Niederrhein und im Münsterland, manche Bäume seit 60 Jahren.
Brillant goldgelb strahlt der Nektar im Glas, und schon beim Einschenken steigt dieser warme Quittenduft auf, welcher an Herbstküchen, dampfende Backöfen und Omas Quittengelee erinnert. Konstantinopel liegt eben jetzt am Niederrhein.
Goldgelb, duftig nach Zitrone, Ingwer und Jasmin
Im Bukett dieser Apfelquitte mischen sich reife Zitronen und kandierter Ingwer mit reifer Birne, dahinter blitzen Jasminblüte, Anis und Melisse auf – ein ganzer Herbstgarten in einem Glas.
Am Gaumen balanciert der Quittennektar seine feine Süße gegen eine lebendige Säure, dazu kommt dieser leicht herbe, blumige Quittencharakter, welchen keine andere Frucht ersetzen kann. Die Quitte ist eine Frucht, welche Zuwendung braucht – erst mit 85% Fruchtanteil, einem Schuss Wasser und etwas Zucker gibt sie ihr seidiges, duftiges Aroma frei. Genau deshalb keltert van Nahmen sie als Nektar: So zeigt sie sich von ihrer schönsten Seite.
Zum Apéro, zum Käse, in den Winterpunsch
Serviere die Konstantinopeler Apfelquitte gut gekühlt bei 8 bis 10 Grad – pur auf Eis, oder mit einem Spritzer Sprudel als goldgelben Apéro, welcher auch ohne Alkohol festlich wirkt.
Zum Käse ist die Quitte eine geborene Begleiterin – was in Spanien das Quittenbrot zum Manchego ist, übernimmt hier der Nektar zur Käseplatte. Schmeckt uns besonders zu würzigem Bergkäse und mildem Ziegenkäse. In der Küche verfeinert er Saucen zu Geflügel, glasiert Ofengemüse und gibt Desserts von Panna Cotta bis Bratapfel eine duftige Note.
Samtige Geschwister findest du unter den van Nahmen Nektaren – etwa den Weißen Pfirsich Nektar, wenn du es sommerlicher magst.
Von Konstantinopel an den Niederrhein
Die Konstantinopeler Apfelquitte gehört zu den Sorten, welche Jahrhunderte überdauert haben – von den Gärten des östlichen Mittelmeerraums fand sie ihren Weg auf die hochstämmigen Streuobstwiesen des Rheinlands.
Dort stehen heute noch alte Bestände, deren Früchte besonders aromatisch ausfallen, vereinzelt wächst zwischen ihnen sogar die seltene Portugieser Birnenquitte. Van Nahmen erntet spät, keltert sortenrein und füllt den Nektar in Hamminkeln ab, wo die Familie um Peter van Nahmen seit 1917 in vierter Generation Obst presst – mit demselben Anspruch, mit welchem andere Häuser ihren Wein ausbauen.
So wird aus einer fast vergessenen Frucht ein Glas voller Geschichte. Mehr über die Kelterei und ihre sortenreinen Spezialitäten erzählt dir das Hersteller-Portrait von van Nahmen.
Genusstipp
Gut gekühlt entfaltet die Apfelquitte ihr volles Bukett, am schönsten im Weißweinglas. Probier sie mal heiß mit einer Zimtstange als alkoholfreien Quittenpunsch für kalte Abende. Angebrochen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Tage genießen – der Duft allein sorgt meist dafür.