Morellenfeuer Kirschsaft mit dem Charakter eines Rotweins
Der Morellenfeuer Kirschsaft von van Nahmen ist ein sortenreiner Sauerkirsch-Direktsaft, gekeltert in Hamminkeln am Niederrhein – rubinrot, beinahe trocken, mit feiner Marzipannote. Der pure Saft einer einzigen milden Kirschsorte, 100% direkt gepresst.
Morellenfeuer Kirschsaft ist ein 100% Direktsaft aus der Sauerkirschsorte Morellenfeuer, welche Mitte des 20. Jahrhunderts aus der Ostheimer Weichsel und der Frühesten der Mark gekreuzt wurde. Die Obstkelterei van Nahmen presst die Kirschen von Kleinbauern aus der Region Aachen sortenrein – so kommt der Charakter dieser milden Morelle unverfälscht ins Glas: dunkle Frucht, saftige Säure, feine Würze.
Rubinrot und dicht leuchtet er im Glas. Im Duft findest du reife Sauerkirschen, Marzipan und einen Hauch mediterraner Kräuter, dahinter Zartbitterschokolade und schwarzer Pfeffer. Am Gaumen wirkt der Kirschsaft beinahe trocken, denn seine zarte Süße wird von einer mundwässernden Säure getragen. So geht Kirschsaft.
Rubinrot, beinahe trocken, voller dunkler Frucht
Dieser Sauerkirschsaft hat einen erwachsenen Charakter – herb, tief, mit Würze im Abgang. Er steht dem Rotwein näher als der Limonade und wird bei van Nahmen auch so verstanden.
Die Sorte Morellenfeuer gehört zu den milden Sauerkirschen, ihre Säure ist saftig statt spitz. Van Nahmen presst die Früchte schonend und füllt den Saft ohne Umwege ab – je behutsamer die Pressung, desto weniger Gerbstoffe aus Haut und Stein gelangen in den Saft, und desto klarer zeigt sich später die dunkle Frucht im Glas.
Ein Saft, welcher kräftige Küche mag
Serviere den Morellenfeuer wie einen Rotwein: gut gekühlt bei 8 bis 12 Grad, im Stielglas, zu Ente, Gans oder Pilzgerichten. In der Obstkelterei setzt man ihn zum Menü ein wie einen Bordeaux oder Chianti Classico.
Seine Säure schneidet durch kräftige Saucen, seine dunkle Frucht schmiegt sich an Lamm und Wild. Probier ihn mal zu einem Pilzrisotto oder zu einem Stück dunkler Schokolade – Kirsche und Kakao vertragen sich prächtig. Im Sommer wird er mit Mineralwasser zur tiefroten Schorle, welche auch Gäste überzeugt, die sonst zum Wasserglas greifen.
Mehr sortenreine Säfte vom Niederrhein findest du unter den van Nahmen Säften – etwa den Granatapfel Direktsaft in Bio-Qualität, wenn du es noch herber magst.
Von Kleinbauern bei Aachen in die Sterneküche
Die Obstkelterei van Nahmen keltert seit 1917 in Hamminkeln am Niederrhein, heute führt Peter van Nahmen den Familienbetrieb in vierter Generation. Was im Ersten Weltkrieg als rheinische Apfelkrautfabrik begann, wurde ab 1930 zur Kelterei – und ist heute die Adresse für sortenreine Säfte in Deutschland.
Die Kirschen für diesen Saft liefern Kleinbauern aus der Region Aachen, welche ihre Bäume nach alter Väter Sitte pflegen. Für den Erhalt der Streuobstwiesen zahlt van Nahmen seit 1994 einen Aufpreis im Rahmen der NABU-Partnerschaft, zweimal im Jahr werden gemeinsam 500 bis 800 neue Obstbäume gepflanzt. Handwerk, Naturschutz und Genuss gehen hier Hand in Hand.
Das schmeckt auch der Spitzengastronomie: Sterneköche wie Tim Raue und Joachim Wissler schenken die Säfte vom Niederrhein zu ihren Menüs aus. Und 2025 zeichnete die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft die Kelterei mit dem Bundesehrenpreis für Fruchtgetränke aus – nachzulesen in der Preisträgerliste der DLG. Alle Achtung. Die ganze Geschichte der Familie liest du im Hersteller-Portrait von van Nahmen.
Genusstipp
Gut gekühlt bei 8 bis 12 Grad entfaltet der Morellenfeuer sein volles Bukett, am schönsten im Stielglas. Er begleitet Ente, Wild und Pilzgerichte, mag aber auch süße Partner wie Schokoladenkuchen oder Vanilleeis. Angebrochen hält sich die Flasche im Kühlschrank einige Tage – erfahrungsgemäß wird sie schneller leer.