Stromberger Pflaume, ein granatroter Saft aus dem Münsterland
Die Stromberger Pflaume von van Nahmen ist ein sortenreiner Bio-Pflaumensaft aus einer alten Zwetschgensorte, welche seit etwa 1790 im Münsterland wächst. 100% Direktsaft, naturtrüb und schonend gepresst – eine Frucht mit eigener Geschichte im Glas.
Stromberger Pflaume 100% Direktsaft ist ein sortenreiner Pflaumensaft der Obstkelterei van Nahmen, gekeltert aus der gleichnamigen Zwetschgensorte vom Stromberg im Münsterland. Granatrot leuchtet er im Glas, mild und aromatisch schmeckt er – nach reifen Pflaumen, mit Noten von Zimt und Vanille und einer feinen Säure, welche die Süße im Zaum hält.
Ihre Geschichte macht diese Frucht besonders: Um 1790 kam die Pflaume aus Südfrankreich nach Stromberg, gewöhnte sich an das westfälische Klima und nahm kurzerhand den Namen ihrer neuen Heimat an. Willkommen im Münsterland, Madame. Heute trägt die hochstämmige Sorte sogar eine geschützte Herkunftsbezeichnung.
Granatrot, mild, mit Noten von Zimt und Vanille
Dieser Zwetschgensaft duftet nach reifen Pflaumen, nach Zimt und Vanille – dahinter liegen feine Noten von Marzipan und gerösteten Haselnüssen, fast wie beim Pflaumenkuchen aus Großmutters Ofen. All diese Aromen bringt die Frucht selbst mit, gewürzt wird hier nichts.
Am Gaumen zeigt sich die Stromberger Pflaume mild und samtig, ihre ausgeprägte Fruchtsüße wird von einer feinen Säurestruktur getragen. Ein eleganter, trinkfreudiger Saft – vollmundig, weich, langanhaltend. Peter van Nahmen nennt die Stromberger Pflaume nicht umsonst seinen Geheimtipp unter den Säften.
Übrigens: Die Zwetschge ist die feinere Schwester in der großen Pflaumenfamilie – länglicher gewachsen, fester im Fruchtfleisch und aromatischer, weshalb sie beim Backen wie beim Keltern die erste Wahl ist. Genau deshalb schmeckt dieser Saft so konzentriert nach Frucht.
Ein Saft, welcher nach Herbst schmeckt
Die Stromberger Pflaume begleitet die herzhafte Herbstküche: Rinderroulade, Wildgerichte und Geschmortes mag sie ebenso wie den Back-Camembert mit Preiselbeeren.
Wir lieben sie gut gekühlt bei 8 bis 10 Grad im Stielglas, wo sich ihr Duft entfalten kann. In der Küche verfeinert der Saft dunkle Saucen und Dressings, und mit heißem Wasser, einer Zimtstange und einer Orangenscheibe wird er zum alkoholfreien Herbstpunsch. Auch zum Dessert macht er eine gute Figur – zu Schokoladenkuchen etwa oder zu Vanilleeis mit gerösteten Nüssen.
Der passende Begleiter aus derselben Kelterei: der Bio Apfelsaft von Streuobstwiesen – gemeinsam mit allen van Nahmen Säften ein kleines Sortiment für die ganze Tafel.
Alte Bäume, faire Preise, sortenreines Handwerk
Die Pflaumen wachsen auf hochstämmigen Bäumen alter Streuobstbestände, manche von ihnen bis zu 60 Jahre alt – und je älter der Baum, desto aromatischer tragen seine Früchte.
Damit sich die Pflege dieser Bestände für die Obstbauern weiter lohnt, zahlt van Nahmen im Rahmen seines Aufpreisprojekts faire Preise für die Ernte. Aus der gemeinsamen Arbeit mit Slow Food ist über die Jahre eine enge Partnerschaft geworden – gelebter Erhalt alter Sorten, Flasche für Flasche.
Gekeltert wird der Pflaumensaft sortenrein in Hamminkeln am Niederrhein, wo die Familie van Nahmen seit 1917 Obst presst. Die ganze Geschichte der Kelterei und ihrer Säfte, Nektare und Seccos erzählt dir das Hersteller-Portrait von van Nahmen.
Genusstipp
Schwenke die Flasche vor dem Öffnen leicht, denn der naturtrübe Saft trägt sein Aroma in der Trübung. Gut gekühlt servieren, zur Roulade wie zum Pflaumenkuchen. Angebrochen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Tage austrinken – bei diesem Herbstklassiker erfahrungsgemäß keine große Aufgabe.
Bio Kontrollnummer DE-ÖKO-007 – Deutsche Landwirtschaft