Kichererbsensalat im Glas mit Paprika und Himbeeressig
Der Kichererbsensalat von Rue Traversette ist ein fertiger Salat im Glas aus Kichererbsen, roter Paprika und Rosinen, angemacht mit Himbeeressig und Olivenöl. Entstanden ist er zusammen mit Pierre Augé, dem Sieger von Top Chef 2014.
Kichererbsensalat im Glas von Rue Traversette ist ein fertig angemachter Salat, den du nur noch aufs Teller stürzen musst. Kichererbsen bilden die Basis, rote Paprika bringt Farbe und sommerliche Süße, Rosinen setzen kleine süße Punkte. Fruchtiger Himbeeressig und Olivenöl machen daraus ein Dressing, das leichter schmeckt, als ein Hülsenfruchtsalat gemeinhin ausfällt.
Fruchtig, mild und angenehm frisch
Im Glas siehst du alles einzeln: helle Kichererbsen, rote Paprikastücke, dunkle Rosinen dazwischen. Nichts ist zu Brei gekocht, und das Öl steht klar darüber.
Die Kichererbse selbst ist mild und nussig, sie trägt den Salat, ohne sich vorzudrängen. Die Paprika bringt Süße und Saft, die Rosine eine konzentrierte Süße obendrauf. Fruchtig, mild, saftig, und über allem liegt der Himbeeressig mit seiner beerigen Säure, die den Salat frisch hält.
Es ist diese Kombination aus Süße und Säure, die den Salat von einem gewöhnlichen Kichererbsensalat unterscheidet. Hier wird nicht mit Kreuzkümmel gearbeitet, sondern mit Frucht, und das macht ihn deutlich leichter.
Der Himbeeressig ist dabei der eigentliche Kniff. Er bringt eine Säure mit, die weicher ausfällt als die von Weinessig, und dazu einen Duft, den man eher aus dem Dessert kennt. Fruchtig, saftig, würzig, so trifft er auf die nussige Kichererbse, und die Rosinen bauen die Brücke zwischen beiden.
Für heiße Tage und zum Gegrillten
Unter unseren Antipasti und eingelegten Spezialitäten ist dieser Salat der praktischste, weil er ohne einen Handgriff auskommt.
An heißen Tagen ist der Kichererbsensalat im Glas eine Mahlzeit für sich, kalt aus dem Kühlschrank und keine 5 Minuten Arbeit, vielleicht mit ein paar Blättern Minze oder glatter Petersilie darüber. Als Beilage zu Gegrilltem, zu Lamm und zu gebratenem Fisch macht er sich gut, und im Lunchpaket überlebt er den Vormittag ohne Schaden.
Unser Tipp: ein Löffel Joghurt untergerührt und etwas Zitronenabrieb darüber, dann wird er cremig und noch frischer. Ein Stück gutes Olivenöl obendrauf schadet ebenfalls nie.
Ein Rezept mit Pierre Augé
Dieser Salat ist in Zusammenarbeit mit dem südfranzösischen Koch Pierre Augé entstanden, und das merkt man an der Kombination, auf die man allein nicht käme.
Pierre Augé stand 2010 im Finale der ersten Staffel von Top Chef, kam 2014 zurück und gewann. Danach setzte er sich im Choc des champions gleich dreimal durch. In Béziers führt er das Familienrestaurant La Maison de Petit Pierre, wo er mediterran und mit einem Augenzwinkern kocht.
Eingekocht wird der Salat in Saint-André-de-Sangonis im Hérault, wo Stéphane Strobl seit 2015 seine Conserverie betreibt. Rund zehn Leute schneiden dort von Hand und pasteurisieren sanft, ohne Konservierungsstoffe, ohne Farbstoffe, ohne künstliche Aromen. Die beiden Häuser trennen keine 40 Kilometer.
Genusstipp
Nimm das Glas eine Viertelstunde vor dem Essen aus dem Kühlschrank, denn eiskalt verschließt sich das Olivenöl und die Frucht kommt nicht durch. Angebrochen hält sich der Salat gekühlt einige Tage. Wer die herzhaftere Variante sucht, findet sie im Linsensalat im Glas, der aus derselben Zusammenarbeit stammt.