Tartine le plaisir mit Kichererbse und Zitronen-Confit
Die Tartine le plaisir von Rue Traversette ist ein cremiges Kichererbsenpüree aus 42 Prozent Kichererbsen, gewürzt mit Kurkuma, Knoblauch und Nelke. Salzzitrone gibt ihm die salzig-frische Spitze. Ein Hummus mit südfranzösischem Akzent, ganz ohne Honig.
Tartine le plaisir von Rue Traversette ist ein fein püriertes Kichererbsenpüree, das mit 42 Prozent Kichererbsen deutlich sattmachender ausfällt als die übrigen Tartines. Zwiebel, Olivenöl und Rapsöl machen es cremig, Zitronensaft und Weißweinessig hell, und 1,1 Prozent eingelegte Zitrone bringen jenen salzigen Zitrusdruck, den nur Salzzitrone kann.
Cremig, zitronig, mit einer Nelke dahinter
Blassgelb und glatt liegt die Creme im Glas, ohne Stücke, mit einem Duft nach Zitrone und warmen Gewürzen.
Der erste Eindruck ist cremig und mild, dann kommt die Zitrone in zwei Schichten, erst der frische Saft, danach die tiefere, salzige Note des Confits. Cremig, zitronig, würzig, und dabei erstaunlich leicht für ein Kichererbsenpüree.
Kurkuma und Knoblauch bleiben im Hintergrund, und ganz hinten sitzt die Nelke, dieser eine dunkle Ton, an dem du die Tartine le plaisir blind wiedererkennst. Wer Hummus kennt, merkt den Unterschied sofort, denn hier fehlt das Sesammus, und an seine Stelle tritt die Zitrone. Das macht die Creme heller und weniger sättigend, als du es gewohnt bist.
Auf geröstetes Brot und zu Geflügel
Unter unseren Gemüseaufstrichen und Cremes ist die Tartine le plaisir die sättigende, die aus einer Scheibe Brot eine kleine Mahlzeit macht.
Auf geröstetem Brot mit Sesam und einer Prise Paprikapulver bestreut ist sie ein Klassiker, zu gebratenem Geflügel wird sie zur Beilage, und als Dip zu rohem Gemüse verschwindet sie schneller, als du nachlegen kannst. Probier sie mit ein paar Tropfen gutem Olivenöl obendrauf, das hebt sie noch einmal.
Ohne Honig gemacht, passt sie auch an einen rein pflanzlichen Tisch.
Ein Mitbringsel aus Marokko
Die Zitronen im Glas führen zurück an den Anfang. Aus seiner Zeit in Marokko brachte Stéphane Strobl die Salzzitrone mit, und sie war es, die 2005 überhaupt den Anstoß gab, eine eigene Conserverie zu wagen.
Bis heute legt er sie selbst ein, und ein Löffel davon findet sich in dieser Tartine wieder. Wer die pure Version sucht, wird bei unseren Salzzitronen fündig, die aus demselben Rezept stammen.
Gekocht wird in Saint-André-de-Sangonis im Hérault, in einer 2015 gebauten Conserverie, in der rund zehn Leute von Hand schneiden, in Kesseln kochen und sanft pasteurisieren. Konservierungsstoffe, Farbstoffe und künstliche Aromen kommen nicht ins Glas.
Angefangen hat alles 2005 in der Rue de la Traversette im Nachbardorf Saint-Pons-de-Mauchiens, jener Straße, die der Marke bis heute ihren Namen leiht. Zuvor verkaufte Stéphane Korken an die Winzer der Umgebung, ein Beruf, der ihn durch alle Weingüter der Gegend führte und ihm beibrachte, worauf es bei einem guten Rohstoff ankommt. Im Juni 2026 zeichnete ihn die Handwerkskammer Hérault als Entrepreneur responsable aus.
Genusstipp
Zimmerwarm ist die Creme streichfähiger und die Zitrone präsenter. Nach dem Öffnen kühl stellen und in wenigen Tagen aufbrauchen. Zu einem Glas Rosé oder einem hellen Bier ist sie ein müheloser Auftakt, wenn unangekündigt Besuch vor der Tür steht.