Die runde Dose, in der das halbe Sortiment liegt
Die große Bonbonniere Mistelzweig fasst dreißig alkoholfreie Sawade-Pralinen in fünfzehn Sorten, 340 g. Marzipan, Nougat, Krokant und Trüffel nebeneinander, jede Sorte zweimal, alle von Hand in Berlin gefertigt.
Handgemachte Pralinen in dieser Breite bekommt man selten in einer Dose: fünfzehn Sorten, je zwei Stück, von Edelmarzipan über Schichtnougat bis zur Kokosflocke. Die große Bonbonniere ist das umfangreichste alkoholfreie Stück im Sawade-Sortiment und trägt das vorweihnachtliche Mistelzweig-Motiv.
Ein Querschnitt durch das ganze Haus
Auf der Marzipanseite liegen Edelmarzipan, Marzipan-Walnuss und Marzipan-Krokant. Die Nougatseite stellt Florenzer Rose, Nougatkrokette, Schichtnougat und Nussbitter-Nougat in Vollmilch und in Zartbitter.
Dazwischen arbeiten die Trüffel: Butter-Trüffel gleich zweifach, einmal unter Vollmilch und einmal unter Zartbitter, dazu der Bourbon-Vanille-Trüffel in weißer Schokolade und die Lukullische, warm in Kristallzucker gewälzt. Königin Luise steuert ihre fünf Schichten bei, Blätterkrokant und Kokosflocke den Biss.
Fünfzehn Sorten bedeuten fünfzehn verschiedene Handgriffe beim Dekorieren – vom Eichblatt auf dem Nussbitter-Nougat über den Strichdekor auf dem Edelmarzipan bis zur halben Walnuss obenauf. Wer Sawade kennenlernen will, braucht keine zweite Schachtel.
Drei Schokoladen in festen Anteilen
Die Mischung ist keine Zufallsauswahl. Rund 23 Prozent der Bonbonniere sind Edelbitterschokolade mit mindestens 60 Prozent Kakao, 17 Prozent Vollmilchschokolade und 5 Prozent weiße Schokolade.
Dieses Verhältnis hält die Dose im Gleichgewicht. Dunkel dominiert, sonst würde ein Sortiment aus dreißig Stück auf Dauer süß wirken; die weiße Schokolade bleibt eine Ausnahme und markiert genau eine Sorte. Der Rest ist Füllung – Mandeln machen 11 Prozent aus, Haselnüsse 6,5 Prozent, dazu Walnüsse und Kokosraspeln.
Mit 546 kcal je 100 g ist die Bonbonniere gehaltvoll, und 340 g sind nicht für einen Abend gedacht. Sie steht eher wochenlang auf dem Tisch und wird jedes Mal einmal herumgereicht.
Dass handgemachte Pralinen so lange halten, liegt an dem, was fehlt: kein Wassergehalt in den Füllungen, der schimmeln könnte, keine frische Sahne in den nussigen Sorten. Kühl und dunkel bei 15 bis 18 Grad bleibt die Dose wochenlang unverändert – nur die Heizungsluft solltest du ihr ersparen.
Angeordnet sind die handgemachten Pralinen auf herausnehmbaren Tabletts, jede Sorte an ihrem Platz. Wer mag, kann also nachsehen, was noch da ist, statt blind zu greifen.
Der Mistelzweig als altes Wintermotiv
Weiße Beeren auf dunklem Grün, gezeichnet über die ganze Runddose. Der Mistelzweig gehört zu den ältesten Winterbildern überhaupt und ist bei Sawade das Motiv für die Adventszeit.
Alle vier Mistelzweig-Formate tragen es: die kleine Runddose mit vier Pralinen, die klassische Schachtel mit zehn, die große mit zwanzig und diese Bonbonniere mit dreißig. Die Pralinentabletts lassen sich herausnehmen, danach ist die Kartonage zum Wegwerfen wirklich zu schade – und wie alle Sawade-Schachteln trägt auch diese Blindenschrift.
Gefertigt wird in der Wittestraße in Berlin-Reinickendorf, wo erfahrene Chocolatiers täglich frisch arbeiten: Butter, Sahne, Edelkakao, Nüsse und Marzipan, keine chemischen Konservierungsmittel, kein Palmöl, keine günstigen Ersatzstoffe. Sawade fertigt seit 1880 in Berlin und ist die älteste Pralinenmanufaktur der Stadt.
Als Geschenk für einen ganzen Haushalt trägt die Bonbonniere weiter als jede einzelne Schachtel, weil sie für alle etwas enthält und niemand nach Alkohol fragen muss. Eine Nummer kleiner steht die Pralinenschachtel Mistelzweig in 240 g, als Mitbringsel reicht die Runddose Mistelzweig. Das übrige Sortiment liegt bei Sawade Berlin, alles Festliche in der Weihnachtsauswahl.