Pralinenschachtel Mistelzweig von Sawade als kleine Adventsdose
Pralinenschachtel Mistelzweig 45 g von Sawade ist eine rote Runddose mit vier Pralinen, in der jede Sorte genau einmal liegt. Krokant, Pistazie, Marzipan und ein aufgeschlagener Trüffel sitzen auf goldenem Karton, und über den Deckel ranken goldene Zweige mit weißen Beeren.
Pralinenschachtel Mistelzweig 45 g ist die kleinste Adventsdose von Sawade in Berlin-Reinickendorf, vier Stück auf 45 Gramm unter einem tiefroten Deckel. Alkohol steckt in keiner der Pralinen, sodass die Dose ohne jede Rückfrage über den Tisch und in fremde Hände gehen kann.
Handteller groß und randvoll mit Winter
Die Dose liegt in einer Hand, und der rote Deckel mit dem goldenen Rankenmuster macht das Papier darum eigentlich überflüssig. Abgenommen wird der Deckel meist schon im Türrahmen, lange bevor der Mantel am Haken hängt. Rot und Gold reichen hier als ganze Verpackung.
Darunter zeigt jede Praline ihre eigene Oberfläche: Ein helles Quadrat trägt bernsteinfarbene Krokantsplitter, auf einer dunklen Kuppel sitzt eine ganze Pistazie, ein blasses Marzipanstück wellt sich unter seiner Decke, und den dunklen Trüffel daneben zeichnet eine Spirale aus.
Im Mund gehen sie dann weiter auseinander, als eine Dose dieser Größe vermuten lässt. Das Krokant knirscht kurz und salzig-süß, die Pistazie bleibt fest, das Marzipan wird weich und feucht, und der Trüffel gibt sofort nach. Knirschen, Nachgeben, Zergehen – vier Stücke und drei Temperamente.
Der Trüffel wird aufgeschlagen, nicht gerührt
In der Zutatenliste steht ganz am Ende ein Wort, das man selten liest: Stickstoff zum Aufschlagen. Das Gas wird unter die warme Trüffelmasse geschlagen und macht sie luftig, bevor sie erstarrt. Butter und Mandel stehen in der Zutatenfolge weit vorn, und beide brauchen diese Luft, damit die Masse nicht satt wirkt.
Deshalb liegt dieser Trüffel leicht auf der Zunge, obwohl Butter und Sahne darin stecken und er nach der Zutatenfolge eigentlich schwer sein müsste. Je feiner die Bläschen geraten, desto schneller schmilzt die Masse, und desto kürzer steht die Süße im Weg.
Die Spirale obendrauf zieht jemand mit dem Spritzbeutel, einzeln und ohne Schablone. Sie sitzt deshalb auf jeder Kuppel ein wenig anders, und wer genau hinsieht, findet an keinen zwei Pralinen von Sawade dieselbe Linie.
Wenn die Dose leer ist, fängt sie noch einmal an
Vier gute Stücke sagen dasselbe wie eine große Schachtel, ohne den Beschenkten in Zugzwang zu bringen. Kleiner werden die Pralinen bei Sawade nämlich nicht, kleiner wird allein der Deckel darüber, und genau das unterscheidet diese Dose von vielen Mitbringseln im Handtellerformat.
Ist sie leer, bleibt ein rundes Behältnis mit Rankenmuster übrig, in dem Nähnadeln, Briefmarken und Manschettenknöpfe für die nächsten Jahre gut aufgehoben sind. Unter dem Zweig mit den weißen Beeren wurde traditionell übrigens nicht verhandelt, sondern versöhnt und geküsst.
Die kleine Dose hält es mit Adventskaffee, heißer Schokolade und einem Teller Zimtsterne. Zwischen fünfzehn und achtzehn Grad, dunkel und trocken, bleibt der Überzug glänzend, während Heizungsluft ihn grau anlaufen lässt und der Kühlschrank Kondenswasser darauf setzt.
Größer wird das Motiv in der Pralinenschachtel Mistelzweig 120 g, festlicher in der großen Bonbonniere. Das ganze Sortiment aus der Wittestraße zeigt Sawade Berlin, dazu unsere Weihnachtsauswahl.