Weihnachten schmeckt bei Sawade nach Bratapfel und gebrannter Mandel
Zum Fest füllt Sawade Schokokugeln mit winterlichen Sorten, hängt Tannenzapfen und Goldnüsse an den Baum und legt 24 Pralinen hinter Adventstürchen. Dazu kommen Bonbonnieren, Marzipanbrote und die Berliner Weihnachtspastete, vieles davon ohne Alkohol und alles aus Berlin-Reinickendorf.
Weihnachten bei Sawade ist die Hochsaison der ältesten Pralinenmanufaktur Berlins und beginnt schon Wochen vor dem ersten Advent, wenn in Reinickendorf die Kessel für Nougat, Krokant und Trüffelmasse gefüllt werden. Auf dieser Seite steht das komplette Weihnachtssortiment des Hauses, gedacht für die Wochen vom Nikolaus bis zum Jahreswechsel. Es reicht von der einzelnen Schokokugel im Stanniol über den Adventskalender bis zur Bonbonniere, mit der du eine ganze Kaffeetafel versorgst.
Bratapfel, Spekulatius und gebrannte Mandel
Die Schokokugeln zu Weihnachten wiegen je 16 Gramm, werden einzeln gewickelt und kommen in Tütchen zu fünf oder als gemischte Schachtel zu zehn.
Winterlich wird es mit Bratapfel und gebrannter Mandel, deren Karamellnote an den Jahrmarkt erinnert. Dazu laufen die Klassiker Edelmarzipan, Nussnougat, Vanille-Karamell und Blätterkrokant, während Eierlikör und Knickebein den beschwingten Teil übernehmen. Auch sie entstehen als geschleuderte Hohlkörper im eigenen Haus und werden erst nach dem Erkalten gefüllt.
In der gemischten Zehner-Schachtel liegen Edelmarzipan, gebrannte Mandel, Blätterkrokant, Nussnougat und Nougat Crisp paarweise nebeneinander, komplett ohne Alkohol. Die Geschenkdose mit fünfzehn Schokokugeln legt noch Spekulatius dazu und bleibt ebenfalls alkoholfrei. Damit dürfen am Gabentisch auch die Jüngsten zugreifen, bevor der Kaffee überhaupt durchgelaufen ist.
Vom Baumbehang bis zum Adventskalender
Tannenzapfen aus gebrannter Mandel, Goldnüsse und Glocken hängen am Baum, gewickelt in buntes, rotes und goldenes Stanniol.
Dieser Baumschmuck braucht nach dem Fest keinen Karton auf dem Dachboden – er wird schlicht aufgegessen. Der Adventskalender des Hauses versammelt 24 Pralinen hinter ebenso vielen Türchen, gestaltet von Clare Owen, deren Motive seit 2025 die Weihnachtsedition prägen. So verwandelt sich das Warten auf Heiligabend in 24 kleine Zeremonien, eine hinter jedem Türchen.
Zwischen den Jahren übernehmen die Schoko-Pilze das Glückbringen, zu Silvester, zur Prüfung, zum Neuanfang. Ihre Füßchen stecken in silberner Folie, die rote Kappe leuchtet dazu, zu haben sind sie im Bund zu fünf.
Bonbonnieren und Pasteten für die Festtafel
Für die große Tafel stehen die Bonbonnieren bereit, allen voran der Adventskranz mit 25 Stück. Darin wechseln sich zehn Pralinen mit 15 Trüffelsternen ab, in denen Zimt, Cappuccino und Cognac den Ton angeben.
Etwas zurückhaltender kommt die Pralinenschachtel mit zwanzig Stück daher, auf deren Deckel Clare Owens Musikanten aufspielen – alle fünf Sorten darin bleiben ohne Alkohol. Für den kleinen Gruß zum Nikolaus genügt die Schachtel Engel mit zehn Pralinen aus derselben Edition.
Die Weihnachtspastete schichtet Nougat, Maraschinokirschen und Blätterkrokant unter eine geflämmte Marzipandecke. Die Berliner Eigenheit misst rund zehn Zentimeter im Durchmesser und wird bei Tisch in schmale Scheiben geteilt. Daneben halten die Marzipanbrote die Stellung, als Klassiker in zwei Größen zu 125 und 250 Gramm oder verfeinert mit Orange oder Pistazie.
Was das Haus im Rest des Jahres fertigt, vom Butter-Trüffel bis zur Königin Luise, steht im ganzen Sawade-Sortiment. Im Frühjahr macht die Kugel dann dem Ei Platz, drüben bei den Schokoeiern für das Osternest. So schmeckt Weihnachten bei Sawade. Alle Jahre wieder, seit 1880.