Pastete in Geschenkbox von Sawade als Berliner Schichttorte
Pastete in Geschenkbox von Sawade ist die ganzjährige Schichttorte des Hauses aus Nougat, Krokant, Rum-Sahne-Trüffel und Maraschino-Kirschen. Sie liegt in einer marmorierten Schachtel mit Fenster, durch das die gebräunte Marzipandecke schon vor dem Öffnen zu sehen ist.
Pastete in Geschenkbox ist die verschenkfertige Ausgabe der Berliner Schichtpastete von Sawade aus Reinickendorf, 250 Gramm schwer und in eine quadratische Schachtel aus rot-goldenem Marmorpapier gebettet. Zusätzliches Papier erübrigt sich damit, denn das marmorierte Muster ist der ganze Aufputz und hält auch ohne Schleife stand.
Sie wird angeschnitten wie eine kleine Torte
Eine Pastete ist in Berlin ein kalt geschichtetes Konfekt, das in schmalen Stücken vom Tortenteller geht. Das Wort führt Gäste zuverlässig in die Irre, bis der erste Teller herumgeht.
Außerhalb der Stadt ist dieses Format fast verschwunden, weshalb am Tisch meist erst einmal gefragt wird, was da unter der gebräunten Decke liegt. Die Antwort kommt beim ersten Schnitt, denn dann liegen Nougat, Krokant, Trüffel und Marzipan in Streifen nebeneinander.
Kirschen sitzen mitten in den Nusslagen und bringen jene Säure mit, die das viele Braun auseinanderhält. Maraschino ist ein klarer Kirschlikör aus Dalmatien, in dem die Früchte vor dem Einlegen baden. Für eine Kaffeetafel reichen schmale Stücke, weil jedes einzelne bereits vier Massen auf einmal mitbringt, und ein Portwein daneben verträgt sich damit so gut wie eine zweite Tasse Kaffee.
Die Trüffelmasse hält den Krokant zusammen
Für den Krokant kocht Sawade Zucker mit Mandeln auf und schlägt die heiße Masse so lange aus, bis sie in feine Lagen bricht. Zucker steht in der Zutatenfolge vorn, die Mandel folgt gleich darauf.
Darüber kommt die aufgeschlagene Trüffelmasse aus Sahne und Jamaica-Rum, die sich in jede Ritze zwischen den Splittern sucht und den Krokant von innen zusammenhält. Ohne diesen Schritt bliebe die Lage lose und würde beim Schneiden auseinanderfallen, und der Rum legt sich dabei als kühle Kante über die Sahne.
Keine Lage darf auf die noch warme darunter gelegt werden, sonst laufen die Massen ineinander und das Streifenbild verschwindet. Kalt gerührt, kalt gefüllt, kalt geschnitten – Wärme kommt bei dieser Torte nur an einer einzigen Stelle ins Spiel, nämlich zuletzt unter der Flamme.
Eine Torte, die kein Papier mehr braucht
Wer sie überreicht, muss nichts weiter dazu sagen, denn das Fenster im Deckel zeigt die gebräunte Decke, und die Schachtel steht ohne Kerze und ohne Deckchen auf dem Tisch. Trotzdem entsteht der Eindruck, dass jemand nachgedacht hat.
Diese Ausgabe trägt keinen Winterbezug und geht deshalb auch im Frühjahr und im Herbst zu einer Einladung mit. In der verschlossenen Schachtel hält sie sich wochenlang, solange kein Heizkörper daneben steht und die Sonne nicht direkt darauffällt.
Im Hochsommer pausiert die Herstellung bei Sawade, danach steht die Pastete wieder das ganze Jahr über bereit. Sprich beim Weiterreichen Nüsse, Rum und Maraschino an, denn Mandel, Haselnuss und Pistazie stecken in mehreren Lagen und der Alkohol ist ausgewiesen.
Winterlich verpackt heißt dieselbe Torte Weihnachtspastete, zu Ostern wechselt sie im Prächtigen Pasteten Ei die Form. Das Sortiment der Manufaktur zeigt Sawade Berlin, dazu die ganze Schokolade.