Prächtiges Pasteten Ei von Sawade als Ostertorte in Eiform
Prächtiges Pasteten Ei von Sawade ist die Osterausgabe der Berliner Schichtpastete, ein flaches Ei aus Nougat, Krokant, Rum-Sahne-Trüffel und Maraschino-Kirschen unter gebräuntem Marzipan. Von allen Pasteten des Hauses trägt dieses den kräftigsten Rum und die sahnigste Trüffellage.
Prächtiges Pasteten Ei ist das Ostergesicht der Schichtpastete von Sawade in Berlin-Reinickendorf, 250 Gramm schwer und an Rand und Boden in Edelbitterschokolade getaucht. Aus der durchgekühlten Platte wird die Eiform in einem Zug ausgestochen, was dem Stück seine klaren Kanten gibt. In Cellophan eingeschlagen kommt es ohne weitere Verpackung aus.
Unter der Marzipandecke wartet der Trüffel
Der erste Schnitt geht leichter, als das massive Stück vermuten lässt, denn direkt unter der gebräunten Decke liegt der Rum-Sahne-Trüffel weich und kühl bereit. Auf der Schnittfläche steht danach ein Streifenmuster aus lauter verschiedenen Brauntönen. Vier Massen in einem Bissen sind mehr, als die glatte Oberfläche vermuten lässt.
Darunter folgen Mandelnougat und Nussdessert, dazwischen sitzen die eingelegten Kirschen, und ganz unten splittert der Krokant. Herb, cremig, säuerlich – die drei Töne wechseln sich in jedem Stück ab, und die Süße steht dabei nie allein. Sahne steht in der Zutatenfolge weit vorn, was an der Trüffellage unmittelbar zu merken ist.
Obenauf hält ein Schokoladentupfen eine grüne Pistazie fest, die das viele Braun aufbricht. Ein schmales Stück neben dem Espresso reicht, denn das Marzipan deckt sonst alles andere zu, und wer Ostern lieber ohne Alkohol feiert, greift im Nest besser zu einer anderen Sorte.
Aus der Platte wird ein Ei gestochen
Die Massen wachsen zuerst als flache Platte in Lagen übereinander und ruhen so lange, bis sie bis in den Kern kalt sind.
Warm wäre das Ganze ein einziger Brei, kalt dagegen lässt es sich sauber trennen. Erst danach sticht die Eiform aus der Platte heraus, was nur in einem Zug gelingt, weil jeder zweite Ansatz die Lagen verschmiert.
Der Rest der Platte wandert zurück in die Küche, und das ausgestochene Ei taucht anschließend bis über den Rand in dunkle Kuvertüre. Diese Hülle hält den Stapel zusammen und macht aus vier weichen Lagen ein Stück, das sich in der Hand tragen lässt.
Ein Osterei, das ein Messer verlangt
Auf dem Ostertisch braucht dieses Ei kein Nest und keine Deko, es verlangt bloß ein langes Messer und einen Teller. Wer es aufschneidet, sieht die Lagen zum ersten Mal, und genau darauf warten die meisten am Tisch.
Für die Decke rührt Sawade Marzipan in Rohmassenqualität an, das vor dem Auflegen gestempelt und mit der Flamme gebräunt wird. Die Pistazie in der Mitte setzt danach eine Hand, und dieser letzte Handgriff entscheidet darüber, ob das Ei gerade aussieht oder schief.
Angeschnitten hält es sich einige Tage, wenn die Schnittfläche wieder unter das Cellophan kommt und das Ganze kühl, aber nicht kalt steht. Mandel, Haselnuss und Pistazie sind in mehreren Lagen verarbeitet, dazu kommen Jamaica-Rum und Maraschino, was vor dem Osterfrühstück am Tisch erwähnt gehört.
Rund und winterlich heißt dieselbe Idee Weihnachtspastete, verschenkfertig steht sie als Pastete in Geschenkbox im Regal. Alles Übrige für den Korb liegt bei Sawade Berlin Ostern, das ganze Sortiment von Sawade bei Sawade Berlin.