Schokokugeln Vanille Karamell von Sawade mit weichem Kern
Schokokugeln Vanille Karamell von Sawade sind Pralinenkugeln mit weich gekochtem Milchkaramell, über das sich eine Vanillenote legt. Vollmilchschokolade schließt die Füllung ein, und eine Prise Salz hält die Süße im Gleichgewicht, bis die Vanille übernimmt.
Schokokugeln Vanille Karamell sind gefüllte Pralinenkugeln von Sawade in Berlin-Reinickendorf, einzeln in goldenes Papier eingedreht. Gut die Hälfte jeder Kugel ist Karamell aus eingekochter Kondensmilch, den Rest übernimmt die Hülle. Fünf Stück richten wir im Cellobeutel her und knoten ein helles Band darauf.
Das Karamell gibt nach, statt zu ziehen
Ob ein Karamell hart wird oder weich, entscheidet sich am Kessel, denn Kochdauer und Fettanteil bestimmen den Zug in der Masse. Diese Füllung gehört zur sanften Sorte und gibt beim Zubeißen sofort nach, ohne im Mund liegen zu bleiben.
Weich, milchig, leicht salzig – so läuft sie auseinander, sobald die Wärme im Mund sie erreicht. Die eingekochte Kondensmilch bringt den vollen Grundton mit, ein Anteil Kokosfett hält die Masse geschmeidig, und das Speisesalz setzt den Punkt, an dem die Süße aufhört, süß zu sein.
Die Vollmilchhülle ist die folgerichtige Fortsetzung, weil sie denselben Milchton mitbringt wie der Kern und zwischen beiden kein Bruch entsteht. Eine dunkle Schokolade führe dazwischen und nähme dem Karamell genau die Süße, von der es lebt.
Warum die Vanille zuletzt kommt
Die Vanille steht in dieser Kugel nicht vorn, sondern meldet sich erst, wenn die Süße abklingt und der Mund wieder frei ist. Genau diese Reihenfolge unterscheidet sie von einem gewöhnlichen Bonbon, bei dem nach dem Zucker nichts mehr nachkommt.
Je später ein Aroma einsetzt, desto länger bleibt es in Erinnerung, und bei einem so kleinen Stück Konfekt überrascht das jedes Mal aufs Neue. Ein natürliches Vanillearoma trägt diesen Ton, der sich über die Milch legt, statt sie zu übertönen.
Die Hohlkörper schleudert Sawade im eigenen Haus, füllt sie nach dem Erkalten und dreht jede Kugel einzeln in ihr Papier. Das Gold verrät die Sorte schon durch das Cellophan, und beim Aufdrehen knistert es leise an beiden Enden. Weil jedes Stück für sich verpackt ist, bleibt die Hülle bis zum Schluss blank, und im Beutel klebt am Ende nichts zusammen.
Zum Milchkaffee und für die gemischte Schale
Nach einem schweren Essen ist diese Sorte der leichtere Abschluss, weil sie schnell nachgibt und nichts nachschiebt, was den Abend noch beschäftigt. Zwei Stück auf einem kleinen Teller genügen für zwei Personen.
Das Weichkaramell sucht die Nähe von Milchkaffee und hat auch gegen ein Glas kalte Milch nichts einzuwenden. In einer gemischten Schale setzt es den Mund zwischen zwei kräftigen Sorten wieder auf null, und dafür lohnt der eigene Beutel.
Alkohol steht nicht in der Rezeptur, sodass auch die Kinder mitnaschen dürfen und vorher niemand fragen muss. Diese Kugel ist ohnehin die Sorte, bei der am Tisch zuerst zugegriffen wird, weil Vanille und Salz von niemandem etwas verlangen.
Lagere die Kugeln trocken, dunkel und nicht zu warm, dann bleibt die Füllung von Sawade geschmeidig und der Überzug ohne Schleier. Fruchtiger wird es bei den Schokokugeln Bratapfel, gemischt und ohne Alkohol liegt die Pralinenschachtel alkoholfrei daneben. Mehr aus Berlin steht bei Sawade Berlin, dazu unsere Weihnachtsauswahl. Ruhe hat eben auch Geschmack.