Schokokugeln Blätterkrokant von Sawade mit buttrigem Splitterkern
Schokokugeln Blätterkrokant von Sawade sind Pralinenkugeln mit hauchdünn geschichtetem Mandelkrokant unter einer Hülle aus Vollmilchschokolade. Der Kern zerfällt beim Beißen in feine Lagen, und mit 18 Gramm ist diese Kugel die schwerste der Berliner Winterreihe.
Schokokugeln Blätterkrokant sind gefüllte Pralinenkugeln von Sawade in Berlin-Reinickendorf, einzeln in hellgrünes Papier eingedreht und innen mit buttrigem Mandelkrokant gefüllt. Die Hülle aus Vollmilchschokolade lässt dem Butterton Platz, und wir setzen fünf Stück in einen Cellobeutel mit Schleife.
Erst splittert es, dann schmilzt es
Das erste Geräusch ist ein trockenes Splittern, und es kommt aus dem Kern, nicht aus der Hülle. Blättrig und buttrig bricht der Krokant auseinander, während die Vollmilchschokolade darum herum langsam nachgibt.
Splittern, Schmelzen, Karamell – der Reiz dieser Sorte liegt genau in dem Wechsel dazwischen. Wer gehackten Nusskrokant kennt, merkt sofort, dass hier nichts sandet, sondern jede Lage einzeln nachgibt. Auf einem Adventsteller wird nach dieser Sorte zuerst gegriffen, weil das Splittern noch am Nachbarplatz zu hören ist.
Die Hülle aus Vollmilch ist dabei die richtige Entscheidung, denn eine dunkle Schokolade würde den Butterton mit Kakaobitterkeit zudecken. So bleibt vorn die Butter, dahinter der Mandelzucker, und die Milch hält beides zusammen. Die etwas größere Kugel gibt der Füllung außerdem Raum, sodass beide Beschaffenheiten zur Geltung kommen.
So lange eingeschlagen, bis er blättert
Für den Kern schmelzen Zucker und Mandeln zu einer heißen Masse, in die frische Butter geht, und der Unterschied liegt allein in der Behandlung danach.
Die noch warme Masse wird von Hand so lange eingeschlagen, bis sie in feine Lagen zerfällt, und genau deshalb blättert sie später, statt in Brocken zu brechen. Je gleichmäßiger jemand einschlägt, desto dünner geraten die Schichten, und desto leiser knirscht die Füllung.
Frische Butter ist der Punkt, an dem sich ein guter Krokant und ein bloßer Karamellbruch trennen, denn nur sie bringt diesen runden, leicht salzigen Ton mit. In der Zutatenfolge von Sawade steht die Mandel gleich hinter dem Zucker. Vanille rundet die Füllung nach unten ab, ohne selbst hervorzutreten.
Feuchtigkeit ist der einzige Gegner
Empfindlich ist so ein Kern allein gegen Feuchtigkeit, denn Wasser macht aus feinen Lagen eine zähe Masse. Was ihn knusprig hält, ist die geschlossene Hülle und das Papier darum, weshalb im ungeöffneten Beutel über Monate nichts passiert.
Geschleudert, erkaltet, gefüllt, eingedreht – in dieser Reihenfolge verlässt jede Kugel die Wittestraße von Sawade. Auf Palmöl sowie auf künstliche Aromen oder Konservierungsstoffe verzichtet das Haus bewusst, und bei einer Füllung aus so wenigen Grundstoffen ist das unmittelbar zu merken.
Alkohol kommt in diese Kugeln keiner, sodass auch die Kinder mitnaschen dürfen und niemand vorher fragen muss. Das hellgrüne Papier zwischen den dunklen Sternenenden erklärt sich beim Blick durch das Cellophan von selbst. Ein Kaffee daneben tut ihr gut, weil der salzige Ton danach noch eine Weile im Mund bleibt. Lagere den Beutel kühl und trocken, denn im Kühlschrank setzt sich beim Herausnehmen Kondenswasser an.
Denselben Krokant gibt es einzeln als Praline in der Geschenkdose Parade, herber und ohne Splitter wird es bei den Schokokugeln Nussnougat. Mehr aus Berlin steht bei Sawade Berlin, mehr Knuspriges in unserer Schokolade.