Schokokugeln Gebrannte Mandel von Sawade mit Krokant
Schokokugeln Gebrannte Mandel von Sawade sind Pralinenkugeln mit einer Trüffelfüllung aus gebrannten Mandeln, in der grober Krokant liegt. Vollmilchschokolade hält beides zusammen, und derselbe Rohstoff kommt damit in zwei Konsistenzen in einen einzigen Bissen.
Schokokugeln Gebrannte Mandel sind gefüllte Pralinenkugeln von Sawade in Berlin-Reinickendorf, einzeln wie ein Bonbon in Papier eingedreht. Gleich hinter dem Zucker steht die Mandel in der Rezeptur, einmal fein vermahlen und einmal grob gebrochen. Fünf Stück packen wir in einen Cellobeutel und legen eine Schleife darum.
Der Duft vom Weihnachtsmarkt, eingeschlossen
Beim Aufdrehen des Papiers steigt genau der Geruch auf, den man vom Marktstand kennt und der die ganze Zeit unter der Schokolade eingeschlossen war. Weich, körnig, röstig – die Füllung bringt drei Dinge auf einmal mit, weil derselbe Rohstoff hier zweimal verbaut ist.
Der Trüffel schmilzt, die Krokantstücke bleiben liegen und knirschen noch, wenn längst nichts mehr zu kauen wäre. So dicht beieinander bekommt man weich und knusprig selten in einen Bissen. Ein Anteil Butterreinfett hält die Masse dabei geschmeidig, sodass sie nachgibt, ohne im Mund kleben zu bleiben.
Die Vollmilchschokolade ist außen die richtige Wahl, weil eine dunkle Sorte gegen den Röstzucker arbeiten würde. Vollmilch nimmt ihn dagegen auf und trägt ihn weiter, bis am Ende die Nuss allein übrig bleibt.
Wenn der Zucker ein zweites Mal schmilzt
Gebrannte Mandeln entstehen im Kessel, wenn der Zucker an der heißen Nuss zuerst weiß auskristallisiert und danach ein zweites Mal schmilzt. Genau dieser doppelte Vorgang macht das Röstaroma, das eine Karamellcreme nicht nachbauen kann, weil ihr die Nuss darin fehlt.
Je gleichmäßiger die Mandeln im Kessel gewendet werden, desto sauberer bleibt der Zucker und desto weniger schmeckt man am Ende Verbranntes. Ein Teil wandert danach fein vermahlen in die Trüffelmasse, der andere bleibt als Krokant grob und behält seinen Biss.
Eine kleine Menge Haselnuss steht ebenfalls in der Rezeptur und legt unter das Mandelaroma einen zweiten, tieferen Röstton. Der Krokant ist dabei das empfindliche Bauteil, denn offen liegend zieht er Feuchtigkeit und verliert sein Knacken, weshalb Sawade jede Kugel einzeln in ihr Papier einschlägt und der Beutel darüber geschlossen bleibt.
Zum Glühwein und auf den Adventsteller
Auf dem Weihnachtsmarkt kommt die gebrannte Mandel heiß aus der Tüte und will sofort gegessen werden, hier wartet sie geduldig im Schrank auf ihren Moment. Genau darin liegt der Nutzen dieser Kugel, denn der Duft steht auch im Januar noch bereit.
Neben einem Becher Glühwein hält diese Sorte von Sawade mühelos mit, und zwischen Zimtsternen und Vanillekipferl findet sie auf Anhieb ihren Platz. Wer gemischt verschenkt, legt von ihr gern zwei Stück dazu, weil gebrannte Mandeln niemand erst kennenlernen muss.
Alkohol steht nicht in der Rezeptur, sodass der Beutel ohne Vorwarnung auf den Adventsteller darf und die Kinder mitnaschen dürfen. Ein starker Kaffee danach nimmt die Süße heraus und lässt die Röstung stehen, und für die Kinderrunde reicht ein Glas kalter Apfelsaft.
Kühl, dunkel und trocken bleibt der Krokant knusprig, in Heizungsnähe wird er weich und im Kühlschrank zieht die Hülle beim Herausnehmen Wasser. Dieselbe Füllung steckt am Baum in den Tannenzapfen, buttrig und blättrig wird es bei den Schokokugeln Blätterkrokant. Mehr aus Berlin steht bei Sawade Berlin, dazu unsere Weihnachtsauswahl. Der Adventsmarkt in einem Bissen.