Wintertraum Fruchtaufstrich von Alpe Pragas, tiefrot und würzig
Der Wintertraum Fruchtaufstrich von Alpe Pragas ist eine Wintersorte aus Himbeere, roter Johannisbeere, Apfel und Preiselbeere, abgerundet mit Orangensaft. Rum, Zimt und Gewürznelke legen die wärmende Würze darunter, wie sie an einem kalten Abend auf das Brot gehört.
Wintertraum Fruchtaufstrich ist die Winterkonfitüre von Alpe Pragas aus dem Pragser Tal in Südtirol, mit 75 Prozent Frucht im 335-Gramm-Glas. Rote Beeren führen den Geschmack, Apfel und Preiselbeere geben die herbe Kante, Rum und die beiden Gewürze bringen die Wärme.
Tiefrot im Glas, Nelke und Rum darunter
Beim Aufdrehen steigt zuerst der Duft roter Beeren auf, dahinter liegen Zimt und Nelke und eine schmale Spur Orange.
Auf dem Brot führt die Himbeere mit ihrer duftigen Süße, die rote Johannisbeere setzt ihre Säure dagegen, und Preiselbeere und Apfel ziehen eine herbe Linie darunter. Der Rum bleibt im Hintergrund und wärmt nach, ohne dass die Frucht dabei ihren Platz verliert.
Die Farbe ist ein sattes Dunkelrot, das auf hellem Brot beinahe schwarz wirkt, und im Löffel bleiben weiche Fruchtstücke erkennbar. Wer den Aufstrich zum ersten Mal probiert, schmeckt die Gewürze erst im zweiten Moment, wenn die Beerensäure schon abgeklungen ist.
Rote Beeren, Apfel und ein Schuss Rum
Die Mischung ist auf die kalte Jahreszeit hin gebaut, mit Früchten, die auch im Dezember noch Tiefe haben.
Himbeere und Johannisbeere bringen Farbe und Säure aus dem Sommer mit, die beiden anderen Früchte stehen für den Winter, und der Orangensaft verbindet beide Seiten miteinander. Der Rum grundiert das Ganze, ohne selbst hervorzutreten, weil Alpe Pragas ihn sparsam einsetzt.
Die Preiselbeere ist dabei die entscheidende Zutat. Sie bringt jene Bitterkeit mit, die eine Winterkonfitüre vor der reinen Süße bewahrt, und Alpe Pragas lässt ihr im Kessel bewusst Raum. Der Apfel wiederum sorgt für Bindung und dafür, dass der Aufstrich streichzart bleibt und nicht zäh wird.
Die Gewürznelke ist eine getrocknete Blütenknospe
Was hier als Nelke im Glas steckt, ist die Blütenknospe eines immergrünen Baums, geerntet lange bevor sie sich öffnet.
Getrocknet wird sie hart und dunkel und gibt jenes warme, leicht brennende Aroma ab, das man aus Glühwein und Lebkuchen kennt. Der Zimt legt sich weich darüber, sodass die Würze rund bleibt und die Beeren darunter noch zu erkennen sind.
Beide Gewürze kommen gemahlen in den Kessel und geben ihr Aroma an die heiße Frucht ab, ein Vorgang, der nur wenige Minuten dauert. Länger gekocht würde die Nelke bitter werden und das feine Beerenaroma überdecken, deshalb bleibt die Kochzeit kurz.
Zum Winterfrühstück und über den Bratapfel
Auf dem Frühstücksbrot, im Naturjoghurt oder über warmen Waffeln hat der Wintertraum seinen Platz von November bis in den Februar hinein.
Ein Löffel in den ausgehöhlten Bratapfel gegeben spart die Füllung, und über Vanilleeis wird aus dem Aufstrich ein Dessert für den Abend. Nimm ihn immer mit einem sauberen Löffel aus dem Glas, dann hält er im Kühlschrank die ganze Saison.
Auch herzhaft findet der Wintertraum seinen Platz, etwa neben einem gereiften Bergkäse oder zum Wildbraten, wo die Preiselbeere ohnehin zu Hause ist. Das sommerliche Gegenstück steht als Sommertraum daneben, die ganze Reihe bei den Fruchtaufstrichen von Alpe Pragas.