Purissima Maxima Bergminze von Tiroler Edle, dunkel und kühl
Purissima Maxima Bergminze von Tiroler Edle ist eine dunkle Kakaotafel mit getrockneter Bergminze, gebunden von der Milch des Grauviehs. Zucker kommt keiner hinzu, weshalb das Kraut ungefiltert durchkommt und die Tafel nach kalter Bergluft schmeckt.
Purissima Maxima Bergminze ist die frische Sorte der Purissima-Linie von Tiroler Edle, hundert Gramm dunkle Kakaotafel mit fein gemahlener Bergminze aus dem Naturpark Kaunergrat. Die Milch vom Grauvieh trägt den Schmelz, die Bergminze liefert die Kühle.
Dunkler Grund mit einem Zug kalter Luft
Schon im Bruch riecht die Purissima nach Kraut, im Mund folgt auf den dunklen Grund die Kühle. Die Hülle ist schwarz und schlicht, sie verrät von der Frische darin nichts.
Die gemahlenen Blätter sitzen fein verteilt in der Masse und geben eine klare, fast mentholische Frische ab, die den Kakao aufhellt. Weil kein Zucker dazwischenliegt, schmeckt die Bergminze nach Pflanze und nicht wie ein Bonbon aus der Blechdose.
Die Milch hält beides zusammen und sorgt dafür, dass die Kühle sich breit im Mund verteilt, statt spitz zu werden. Was bleibt, ist eine trockene Kräuterwürze, die länger anhält als der Kakao selbst.
Bergminze aus dem Naturpark Kaunergrat
Der Kaunergrat ist ein Naturpark im Tiroler Oberland, ein hoch gelegener Gebirgszug zwischen Kaunertal und Pitztal.
Kräuter, die dort oben wachsen, stehen kurz, kühl und hell und bilden ihre ätherischen Öle deshalb konzentrierter aus als im Flachland. Die Bergminze gehört dazu, herber und weniger süßlich als die Pfefferminze aus dem Hausgarten. Die Höhenlage verkürzt die Vegetationszeit, und was in wenigen Wochen wachsen muss, lagert weniger Wasser und mehr Würze ein.
Geschnitten werden Minzen üblicherweise kurz vor der Blüte, weil die Blätter dann am meisten Öl tragen, danach werden sie schonend getrocknet und gemahlen. So hält das Aroma über Monate, während frische Blätter in einer Fettmasse binnen weniger Tage umschlagen würden.
Getrocknete Blätter statt Destillat
Für die Frische nimmt Tiroler Edle das ganze Blatt und nicht sein Öl, und das merkt man am Ergebnis.
Ein Destillat brächte eine glatte, laute Kühle mit, das ganze Blatt dagegen liefert obendrein Bitter- und Gerbstoffe, die dem Kakao Halt geben. Dafür muss die Masse länger geführt werden, bis sich die Blattstücke gleichmäßig darin verteilen.
Geschöpft wird von Hand, und im Bruch sieht man die feinen Blattstücke deutlich in der dunklen Masse sitzen. Die Milch dazu gibt das Grauvieh, eine alte Rasse, die den Sommer über auf der Alm steht. Vor dem Formen wird temperiert, damit das Fett in der richtigen Kristallform erstarrt und die Tafel später sauber bricht.
Nach dem Essen, zum Tee, zum Espresso
Bei Zimmertemperatur tritt das Kraut am deutlichsten hervor, gekühlt wirkt die Kühle härter und der Kakao verschlossener. Nach einem schweren Essen zieht ein Stück einen sauberen Schlussstrich, zu schwarzem Tee oder einem Espresso steht die Tafel ebenso gut. Auch nach einer langen Bergtour, wenn die Beine schwer sind, tut diese Kühle gut.
Bewahre sie kühl und trocken auf, damit die ätherischen Öle nicht mit der Zeit verfliegen. Pur geht es weiter mit der Purissima Maxima, daneben stehen weitere Sorten ohne Zuckerzusatz und das ganze Sortiment von Tiroler Edle.