Weihnachtsschokolade mit Glühwein von Tiroler Edle, würzig
Weihnachtsschokolade mit Glühwein von Tiroler Edle ist eine dunkle Tafel mit 60 Prozent Kakao über einer Füllung aus gewürztem Rotwein und Frischrahm. Zimt, Nelke sowie getrocknete Orange und Zitrone bringen den Ton des Christkindlmarkts mit, und weil echter Wein darin steckt, ist sie alkoholhaltig.
Weihnachtsschokolade mit Glühwein ist die dunkle unter den Weihnachtssorten von Tiroler Edle, hundert Gramm Edelbitterschokolade aus der Konditorei in Landeck über einer Ganache aus gewürztem Rotwein, Rahm und Vanille. Die goldene Hülle zeigt schon von Weitem, worum es geht.
Herber Bruch, darunter Wärme und Gewürz
Die Hülle bricht dunkel und trocken, darunter sitzt eine Ganache, die sofort nach Nelke und Zimt duftet. Auf dem Anschnitt liegt die dunkle Füllung als breites Band unter einer schmalen Decke.
Zuerst steht der herbe Grund im Vordergrund, dann übernehmen Nelke und Zimt, und darunter zieht die Fruchtsäure des Rotweins durch. Der Rahm hält alles beisammen und verhindert, dass die Würze scharfkantig wird.
Was bleibt, ist eine Wärme, die man von einer Tasse am Marktstand kennt, nur ohne kalte Finger drumherum. Ein Stück reicht dafür meistens aus, so dicht sitzen die Gewürze beieinander.
Woraus ein Glühwein gemacht ist
Ein Glühwein ist alter Hausrat: Rotwein, Zucker und ein paar Gewürze, warm gehalten und niemals gekocht. In Österreich gehört er zum Advent so selbstverständlich wie die Hütte, an der er ausgeschenkt wird.
Zimt liefert die süße Grundwärme, die Nelke setzt eine scharfe, fast medizinische Spitze dagegen, und getrocknete Orange und Zitrone bringen die Frische, ohne die das Ganze schnell schwer wird. Steigt die Temperatur zu hoch, verfliegen genau diese Öle zuerst.
Für die Füllung setzt Tiroler Edle den Wein deshalb kalt an und lässt ihn ziehen, bis er die Würze aufgenommen hat. Je länger er steht, desto runder fällt sie aus, und desto weniger sticht die Nelke heraus.
Warum Wein in einer Ganache Arbeit macht
Eine Ganache ist im Grunde eine Emulsion, in der Fett und Wasser zusammenhalten müssen.
Wein bringt beides mit, Wasser und Alkohol, und beides kann die Verbindung auseinandertreiben, wenn Temperatur und Reihenfolge nicht stimmen. Deshalb wird der Rahm zuerst mit der Masse verrührt und der Wein erst zuletzt eingearbeitet, wenn alles schon glänzt. Zu warm gerührt trennt sich die Masse wieder, zu kalt nimmt sie den Wein gar nicht erst an.
Der hohe Anteil an Kakao in der Hülle hat ebenfalls seinen Grund: Er hält die süße Wärme der Füllung im Zaum. Gefertigt wird sie in der Landecker Werkstatt von Tiroler Edle, mit Rahm vom Grauvieh aus der Umgebung.
Zum Advent, zum Tee, nach dem Spaziergang
Bei Zimmertemperatur treten die Gewürze am deutlichsten hervor, gekühlt bleibt vor allem die Herbe der Hülle. Zu schwarzem Tee mit Zitrone passt sie gut, zu einem Glas Punsch erst recht, und nach einem langen Winterspaziergang wärmt sie von innen. Auch neben einem Stück Lebkuchen findet sie ihren Platz.
Im Adventskalender oder auf dem Gabenteller ist sie ein Stück Markt für zu Hause. Der Alkohol aus dem Wein bleibt dabei erhalten, die Tafel gehört also auf den Tisch der Erwachsenen.
Ebenfalls weihnachtlich ist die Weihnachtsschokolade mit Bratapfel, daneben stehen weitere Ideen für Weihnachten und das ganze Sortiment von Tiroler Edle.