Schokolade mit Karamell aus dem Rahm des Grauviehs
Die Schokolade mit Karamell von Tiroler Edle ist eine Milchschokolade mit 39 Prozent Kakao und einer weichen Füllung aus Edelkaramell. Das Karamell wird aus dem Rahm des Tiroler Grauviehs gekocht, mit Honig und Butter, und zergeht cremig auf der Zunge, statt hart zu kleben.
Schokolade mit Karamell war eine der ersten Sorten, die Hansjörg Haag für Tiroler Edle in Landeck erdacht hat. Der Konditormeister kocht den Rahm der grauen Kühe mit Honig und Butter zu einem Karamell, das er im richtigen Moment von der Hitze nimmt, damit es weder zu mild noch zu dunkel gerät. Weich, cremig, warm im Ton – so kommt die Füllung unter die Milchschokolade.
Weiches Edelkaramell, das auf der Zunge zergeht
Die Milchschokolade knackt beim Abbrechen, dann fließt ein weiches Karamell hervor, buttrig und mild, mit einer feinen Honignote.
Das Karamell ist kein zäher Bonbon, sondern eine zarte Creme, die langsam am Gaumen zergeht. Mit 13 Prozent Frischrahm wird die Füllung rund und vollmundig, der Honig gibt ihr Tiefe, ohne dass sie zu süß gerät. Eine leise Röstnote vom gekochten Zucker bleibt am Ende hängen und macht Lust auf das nächste Stück. Karamellig, sahnig, sanft.
Die umhüllende Milchschokolade bringt 39 Prozent Kakao mit. Sie ist nicht zu dunkel, damit das Karamell die Hauptrolle behält, und schmilzt langsam nach, während die Creme schon längst zergangen ist.
Karamell kochen im richtigen Augenblick
Das Karamell entsteht in der Manufaktur in Landeck, wo Hansjörg Haag den Rahm des Grauviehs behutsam einkocht.
Zucker, Rahm, Honig und ein Stück Butter köcheln zusammen, bis die Masse goldbraun wird. „Es kommt auf den richtigen Moment an", sagt Hansjörg Haag – einen Augenblick zu früh bleibt das Karamell blass, einen zu spät wird es bitter. Je aufmerksamer gekocht, desto feiner die Creme.
Dass gerade der Grauvieh-Rahm die Basis bildet, ist kein Zufall. Die Milch der kleinen, robusten Rasse ist gehaltvoll, und genau das braucht ein gutes Karamell. Das Grauvieh lebt seit über 3.000 Jahren in den Tiroler Bergen und steht heute nur noch auf wenigen Höfen, die meisten Tiere ziehen im Sommer auf die Alm.
Eine der ersten Ideen der Familie Haag
Tiroler Edle gibt es seit 2001, und die Karamelltafel gehört zu den Sorten der ersten Stunde.
Angefangen hat alles mit Therese Fiegl, die aus der Milch des Grauviehs ein Tiroler Original machen wollte und in Hansjörg Haag den passenden Konditormeister fand. Er hatte sein Handwerk in der Schweiz und in Frankreich gelernt und füllt heute mit seinem Sohn Christoph über 40 Sorten, von hell bis dunkel. Die Karamelltafel ist über all die Jahre geblieben, ein leiser Klassiker.
Die Verpackung ordnet die Sorten nach Farbe: unten Braun eine Milchschokolade, unten Grau eine Edelbitter, oben der farbige Rand für die Füllung. Jede Tafel steckt in einer plastikfreien Hülle aus Zellulose, was uns gut gefällt. So wird schon eine einzelne Tafel zu einem hübschen Mitbringsel.
So schmeckt die Karamelltafel am besten
Bei Zimmertemperatur ist die Füllung am weichsten und das Karamell kommt voll zur Geltung, direkt aus dem Kühlschrank wirkt sie fester. Ein Espresso passt wunderbar dazu, ein kräftiger Schwarztee setzt einen schönen Kontrast, und wer es üppig mag, legt ein Stück auf warmes Vanilleeis. Schmeckt dir die Schokolade mit Karamell, findest du das Edelkaramell auch pur als Karamellcreme im Glas zum Löffeln aufs Brot. Daneben warten weitere Schokoladentafeln und das ganze bunte Sortiment von Tiroler Edle.