Weihnachtsschokolade Orangen Marzipan von Tiroler Edle
Weihnachtsschokolade Orangen Marzipan von Tiroler Edle ist die Adventssorte mit heller Marzipan-Ganache, in die Marillenmarmelade und Orangenlikör eingerührt sind. Ein Tropfen Blutorangenöl legt darüber die Frische einer frisch aufgeschnittenen Schale, wie sie im Winter auf jedem Tisch liegt.
Weihnachtsschokolade Orangen Marzipan ist die festliche Tafel von Tiroler Edle aus Landeck in Tirol, gefüllt mit einer hellen Marzipan-Ganache. Marillenmarmelade, Orangenlikör und ein Tropfen Blutorangenöl geben ihr die Fruchtseite, natürliche Vanille rundet sie ab. Der Likör macht sie alkoholhaltig.
Mandelsüße, Marille und ein Tropfen Blutorange
Die Milchschokolade bricht mit hellem Ton, darunter liegt eine Creme, die zuerst nach Mandel schmeckt.
Das Marzipan bringt die dichte, ölige Süße mit, die Marillenmarmelade stellt eine helle Säure dagegen, und der Orangenlikör hebt beides an, ohne dass es klebrig wird. Zum Schluss kommt das Blutorangenöl und legt jenen bitteren Hauch darüber, den nur die Schale einer Zitrusfrucht hergibt.
Die Marille, wie die Aprikose in Österreich heißt, ist dabei die stille Arbeiterin. Ohne ihre Fruchtsäure bliebe die Füllung eine reine Süßigkeit, mit ihr wird daraus ein Konfekt mit zwei Seiten.
Woran man gutes Marzipan erkennt
Marzipan besteht aus zwei Dingen, aus Mandeln und aus Zucker, und alles hängt am Verhältnis der beiden.
Je höher der Mandelanteil, desto dichter und öliger schmeckt die Masse, und desto weniger muss der Zucker das Aroma tragen. Die Mandeln werden dafür gebrüht, geschält und gemahlen, bevor die Masse unter Wärme abgeröstet wird, wobei sich das typische Mandelaroma erst vollständig bildet.
Bei Tiroler Edle ist das Marzipan in die helle Ganache eingerührt, wodurch sich seine Süße gleichmäßig über die ganze Tafel verteilt. Wer am Marzipanbrot sonst vorbeigeht, findet hier die mildere Fassung, weil Milchschokolade und Rahm die Süße auffangen und ihr die Wucht nehmen.
Warum die Blutorange nur als Öl kommt
Ein paar Tropfen Öl aus der Schale ersetzen in einer Ganache das, was Saft niemals leisten könnte.
Saft besteht überwiegend aus Wasser, und Wasser ist der Feind jeder Schokoladenfüllung, weil es die Masse gerinnen lässt. Das ätherische Öl dagegen sitzt in den Poren der Schale, wird kalt herausgepresst und mischt sich mühelos mit Kakaobutter und Rahm. Rote Sorten liefern dabei ein Öl, das kräftiger und ein wenig herber ausfällt als das der gelben Frucht.
Deshalb genügt ein winziger Anteil, um die ganze Tafel nach Zitrus riechen zu lassen. Die Blutorange bringt dabei ihren dunkleren, fast beerigen Ton mit, der zur Marille passt und die Füllung ins Winterliche zieht.
Zum Milchkaffee, zum Tee, auf den Gabenteller
Erst bei Raumwärme öffnet sich die Ganache und die Zitrusnote kommt heraus, aus der Kälte bleibt sie stumm.
Ein Milchkaffee nimmt die Mandelsüße auf, ein kräftiger Schwarztee stellt sich dagegen, und neben Vanillekipferln und Lebkuchen braucht die Tafel keine weitere Begründung. Brich sie in Stücke, wenn Besuch kommt, denn die ganze Tafel auf einmal ist selbst im Advent reichlich. Auf dem Gabenteller zwischen getrockneten Feigen und Datteln findet sie ohnehin von allein ihre Abnehmer.
Aus derselben Winterreihe von Tiroler Edle kommt die Weihnachtsschokolade Bratapfel. Dazu passen weitere Schokoladentafeln, und die anderen Sorten von Tiroler Edle stehen im selben Fach.