Weihnachtsschokolade Bratapfel von Tiroler Edle mit Zimt
Weihnachtsschokolade Bratapfel von Tiroler Edle ist eine Milchschokolade mit 39 Prozent Kakao, gefüllt mit einer hellen Ganache aus Apfelsaft, Apfelbrand, Zimt und Nelken. Die Gewürze machen aus der Frucht das, was sonst nur der Ofen aus ihr macht.
Weihnachtsschokolade Bratapfel gehört zu den Wintersorten von Tiroler Edle aus Landeck in Tirol und steht nur zur Adventszeit im Regal. Unter der Milchschokolade liegt die helle Ganache mit Apfelsaft und Apfelbrand, gewürzt mit Zimt, Nelke und etwas Mandelöl. Alkoholhaltig ist sie damit auch.
Apfel, Zimt und Nelke unter heller Ganache
Noch vor dem ersten Stück steht der Duft nach Bratapfel im Raum, sobald das rote Papier aufgeht.
Der Apfelsaft bringt die Süße und die klare Säure des reifen Obstes mit, der Brand legt Wärme darunter, und erst die Gewürze setzen das Bild zusammen. Zimt gibt die runde, holzige Süße, die Nelke einen kleinen scharfen Punkt darüber, wie beim Einstechen der ganzen Knospe in die Fruchtschale.
Weil der Brand in der Ganache bleibt, ist die Tafel alkoholhaltig und gehört auf den Adventsteller der Erwachsenen. Die Milchschokolade außen hält alles zusammen und bleibt hell genug, damit das Obst vorn steht.
Warum die Nelke hier über die Menge entscheidet
Nelken sind das durchsetzungsstärkste Gewürz im Weihnachtsschrank, und in einer Creme haben sie jede Menge Raum.
Ihr Aroma stammt aus dem Eugenol der getrockneten Blütenknospe, das sich in Fett hervorragend löst und dort auch bleibt. In einer Ganache aus Kakaobutter und Rahm heißt das: Eine Spur zu viel, und aus dem Winterobst wird ein Kräuterbonbon. Getrocknet trägt die kleine Knospe ein Vielfaches dessen, was eine frische Blüte hergeben würde.
Bei Tiroler Edle sitzt in dieser Füllung deshalb auch etwas Mandelöl. Es verteilt die fettlöslichen Aromen gleichmäßig durch die ganze Füllung, sodass Zimt und Nelke überall gleich stark ankommen und nirgends ein Nest bilden.
Bratapfel als Rezept und als Erinnerung
Der gebratene Apfel gehört im Alpenraum seit Generationen zum Advent, und er lebt von einem einzigen Vorgang.
Im heißen Ofen zerfällt die Stärke des Obstes zu Zucker, der Saft tritt aus und karamellisiert am Rand der Form, während die Schale platzt und die Gewürze in das weiche Fleisch zieht. Der austretende Zucker bräunt am Blech, und aus dem hellen Obst wird ein tiefer, fast malziger Ton. Genau diesen Zustand zwischen frischer Frucht und Kompott bildet die Füllung nach.
Dass dafür Saft und Brand aus Tiroler Obst genommen werden, hat einen praktischen Grund: Beides zusammen bringt Süße und Duft in eine Creme, die nicht kochen darf, ohne dass die Schokolade darum herum leidet.
Zum Glühwein, zum Tee, in den Adventskalender
Kurz vor dem Essen aus dem kühlen Vorratsschrank geholt, gibt die Ganache am schönsten nach und der Duft öffnet sich vollständig.
Ein schwarzer Tee mit Bergamotte greift die Nelke auf, ein heißer Glühwein verlängert die Würze, und neben Lebkuchen und Vanillekipferln auf dem bunten Teller braucht es keine Erklärung. Für den Adventskalender lässt sich die Schokolade in Stücke brechen und einzeln einpacken.
Aus derselben Winterreihe kommt die Weihnachtsschokolade mit Glühwein. Weitere Schokoladentafeln und alle Sorten von Tiroler Edle findest du gleich nebenan.