Schokolade mit Marille aus dem Herzen Tirols
Die Schokolade mit Marille von Tiroler Edle ist eine Milchschokolade mit 39 Prozent Kakao, gefüllt mit einer Ganache aus Tiroler Bergmarille und Marillenbrand. Keine helle Fruchtcreme, sondern eine cremige Schokoladen-Ganache, in der die Marille fruchtig mitschwingt, alkoholhaltig.
Schokolade mit Marille ist die vielleicht tirolerischste Sorte von Tiroler Edle. Hansjörg Haag füllt eine Milchschokolade mit einer Ganache aus Marillenmark und dem Marillenbrand von Christoph Kössler, sodass die Frucht in einer schokoladigen Creme steckt. Die Bergmarillen, auch Aprikosen genannt, reifen im alpinen Klima langsam und werden dabei besonders aromatisch. Fruchtig, schokoladig, sonnig. Eine Sorte, die nach Tiroler Sommer schmeckt.
Milchschokolade mit einer Marillen-Ganache
Die Milchschokolade knackt zart, dann kommt eine cremige Ganache zum Vorschein, in der die Marille fruchtig und leicht säuerlich mitschwingt. Die Frucht bleibt hell, die Schokolade rund.
39 Prozent Kakao halten die Schokolade mild, die Marillen-Ganache bringt Sonne und eine feine Fruchtsäure hinein. Der Marillenbrand legt eine warme Note darüber, die an einen guten Schnaps erinnert, ohne zu brennen. Weil Brand darin steckt, ist die Tafel alkoholhaltig. Fruchtig, cremig, sonnig.
Marille und Milchschokolade sind ein warmes Paar, das nach Sommer schmeckt. Wer fruchtige Sorten mag, es aber cremig statt spitz-sauer mag, ist hier genau richtig. Die Milchschokolade nimmt der Marille jede Schärfe.
Die Bergmarille und der Brand von Kössler
Für die Füllung nimmt Hansjörg Haag Marillenmark und den Marillenbrand von Edelbrenner Christoph Kössler. Zwei Tiroler Handwerke treffen so in einer Tafel aufeinander, der Konditor und der Brenner.
Die Bergmarillen reifen im alpinen Klima besonders langsam und werden dadurch besonders aromatisch. Bei der Destillation fängt Christoph Kössler ihren Duft ein, und genau diesen holt der Chocolatier in die Schokolade. 5 Prozent Marillenmark und 6 Prozent Frischrahm machen die Ganache weich und fruchtig. Je reifer die Marille, desto voller ihr Aroma. Das schmeckt man in der Ganache bis zum letzten Bissen.
Für die Schokolade selbst arbeitet die Konditorei Haag mit Kuvertüre von Felchlin und Domori und reichert sie mit der Milch des Grauviehs an. So entsteht eine cremige Milchschokolade, die die Frucht schön trägt. Gute Kuvertüre und gute Milch, mehr braucht es nicht.
Ein Stück Tirol in einer Tafel
Die Marille steht wie kaum eine andere Frucht für Tirol, und genau deshalb passt sie so gut zu Tiroler Edle.
Seit 2001 macht die Familie Haag aus Landeck Schokolade aus Grauvieh-Milch, angestoßen von Therese Fiegl. „Die Marille gehört zu Tirol wie das Grauvieh", sagt Hansjörg Haag, der mit seinem Sohn Christoph über vierzig Sorten füllt. Die Marille ist dabei eine der beliebtesten.
Die Milch stammt vom Tiroler Grauvieh, das seit über 3.000 Jahren in den Bergen lebt und den Sommer auf der Alm verbringt. An der Verpackung erkennst du die Sorte, die Marille trägt Orange, und eingewickelt ist die Tafel in eine plastikfreie Folie aus Zellulose, was uns gut gefällt. Orange steht der Marille gut, schon von Weitem.
So schmeckt die Marillentafel am besten
Bei Zimmertemperatur ist die Ganache am weichsten und die Marille am deutlichsten, direkt aus dem Kühlschrank wirkt die Tafel fester. Zu einem Kaffee oder einem Glas Marillenschnaps passt sie wunderbar, und im Sommer schmeckt sie herrlich zu frischen Aprikosen. Auch zu einem Stück Kuchen macht sie sich gut. Magst du fruchtige Sorten, probier auch die dunkle Schokolade mit Himbeeren. Weitere Schokoladentafeln und alle Sorten von Tiroler Edle findest du gleich nebenan.