Schokolade mit Walnüssen und Rahm vom Tiroler Grauvieh
Die Schokolade mit Walnüssen von Tiroler Edle ist eine Milchschokolade mit 39 Prozent Kakao, gefüllt mit einer Creme aus Walnussnougat und Frischrahm vom Tiroler Grauvieh. Keine Tafel mit ganzen Nüssen zum Draufbeißen, sondern eine feine, geröstete Nusscreme unter zart schmelzender Kuvertüre.
Schokolade mit Walnüssen ist bei Tiroler Edle eine gefüllte Milchschokolade aus der Manufaktur von Hansjörg Haag in Landeck in Tirol. Der Konditormeister röstet die Walnüsse, verrührt sie mit Frischrahm vom Grauvieh zu einem samtigen Nougat und hüllt alles in eine dünne Milchkuvertüre. Eine kleine Tafel, die sich in Stücke bricht und gut in die Manteltasche passt. Nuss und Karamell, Rahm und Röstaroma – hier finden sie zusammen.
Röstaroma von Walnuss und ein Hauch Karamell
Beim ersten Bissen knackt die Milchschokolade, dann breitet sich die warme Nusscreme aus, geröstet und mild, mit einer karamelligen Süße im Hintergrund. Nussig, cremig, karamellig.
Die Walnuss gibt den Ton an, rund und buttrig, wie frisch aus der Schale. Der Rahm vom Grauvieh macht die Füllung cremig und trägt das Röstaroma, ohne es zu überdecken. Eine feine Zitronenzeste sitzt im Rezept und setzt einen hellen Akzent gegen die Süße, sodass die Tafel trotz Nougat nie mächtig wird. Ganze Nussstücke suchst du vergebens – hier geht es um das Aroma, nicht um den Biss.
Die umhüllende Milchschokolade bringt 39 Prozent Kakao mit, genug, damit sie nicht zu süß gerät und der Nuss den Vortritt lässt. Zart schmilzt sie auf der Zunge, cremig zieht die Füllung nach.
Milch vom Grauvieh, seit dreitausend Jahren daheim
Milch und Rahm stammen vom Tiroler Grauvieh, einer alten Rinderrasse, die seit über 3.000 Jahren in den Bergen zu Hause ist.
Das Grauvieh ist kein Hochleistungsrind, sondern klein, robust und genügsam; 86 Prozent der Tiere ziehen im Sommer auf die Alm. Nur noch wenige Bergbauern halten die Rasse, und genau das macht ihre Milch besonders. „Genau diese Geschichte wollen wir mit der Grauvieh-Milch erzählen", sagt Therese Fiegl, die die Marke einst angestoßen hat. Diese Milch schmeckst du.
Für die Kuvertüre setzt Hansjörg Haag auf Felchlin und Domori, zwei Häuser, die ihm die Herkunft der Kakaobohnen verbürgen und ihre Bauern über dem Fairtrade-Preis bezahlen. Der Kakao dafür kommt unter anderem aus Ghana, von Bauern, die er selbst besucht hat. Je sorgsamer die Zutat, desto klarer der Geschmack.
Hansjörg und Christoph Haag in Landeck
Hinter Tiroler Edle steht die Familie Haag aus Landeck, die seit 2001 Schokolade aus der Milch des Grauviehs macht – Hansjörg, seine Frau Petra und Sohn Christoph.
Angestoßen hat das Ganze Therese Fiegl, eine Tiroler Agrarökonomin, die aus der Milch der grauen Kühe etwas Eigenes machen wollte. In Hansjörg Haag fand sie den Konditormeister dafür, der sein Handwerk in der Schweiz und in Frankreich gelernt hat und heute mit seinem Sohn Christoph über 40 Sorten füllt. Von der Marille bis zur Walnuss, von hell bis dunkel – jede trägt ihre eigene Farbe.
Die Verpackung verrät schon die Füllung – unten Braun steckt eine Milchschokolade, unten Grau eine Edelbitter, und der farbige Rand oben sagt dir, was drin ist. Eingewickelt wird jede Tafel in eine plastikfreie Folie aus Zellulose, was uns gut gefällt. So wird schon die kleine Tafel zu einem hübschen Mitbringsel.
So kommt die Nusstafel am schönsten zur Geltung
Bei Zimmertemperatur schmilzt die Füllung am weichsten und das Röstaroma tritt hervor, direkt aus dem Kühlschrank wirkt die Tafel fester und verhaltener. Ein Espresso hebt die Nussnote, ein Glas Portwein oder ein milder Whisky spielt ihr schön zu. Magst du die Schokolade mit Walnüssen, probier dich durch die Schwester mit Haselnussnougat oder leg ein paar feine Schokoladentafeln nebeneinander. Und wenn dich die bunte Grauvieh-Welt neugierig macht, findest du alle Sorten von Tiroler Edle bei uns.