Purissima Maxima Blutorange von Tiroler Edle, herb und hell
Purissima Maxima Blutorange von Tiroler Edle ist die Zitrusseite der Purissima-Linie: dunkler Kakao, Milchpulver vom Grauvieh und das Öl sizilianischer Blutorangen. Zugesetzt wird kein Zucker, weshalb die Frucht hell und ungedeckt herüberkommt.
Purissima Maxima Blutorange ist eine hundert Gramm schwere Kakaotafel von Tiroler Edle aus Landeck, dunkel gehalten und mit dem Öl sizilianischer Blutorangen aromatisiert. Die Milch vom Grauvieh gibt den Schmelz, das Zitrusöl die helle Spitze darüber.
Dunkler Grund, darüber ein heller Zitrusbogen
Beim Aufbrechen steigt der Duft von Orangenschale auf, im Mund kommt zuerst der dunkle Grund und dann die Frucht. Die Tafel selbst ist tiefdunkel und lässt davon zunächst nichts erkennen.
Der Kakao bringt Würze und eine trockene Bitterkeit mit, die Zitrusnote setzt sich darüber wie ein heller Bogen und hält bis zum Schluss. Beides zieht in dieselbe Richtung, denn auch die Schale einer Orange trägt Bitterstoffe.
Ohne zugesetzten Zucker bleibt die Frucht trocken und klar, statt in Richtung Likör oder Gelee zu rutschen. Die Milch legt sich darunter und rundet den Bogen ab, sodass nichts spitz wird.
Blutorangen aus Sizilien
Blutorangen färben sich nur dort rot, wo die Nächte im Winter deutlich kälter sind als die Tage.
Am Fuß des Ätna trifft genau das zu: vulkanischer Boden, viel Sonne am Tag und kalte Luft von den Hängen. Die Kälte lässt die Frucht Anthocyane bilden, jene roten Farbstoffe, die auch in Kirschen und Holunder stecken.
Ihr Aroma ist deshalb weniger süßlich als bei einer gewöhnlichen Orange und trägt eine dunkle, fast beerige Tiefe, die zu Kakao besonders gut passt. Geerntet wird von Dezember bis in den Frühling, und nur in diesem Fenster lohnt sich das Pressen der Schalen.
Warum das Öl und nicht die Schale
In die Masse geht bei Tiroler Edle ausschließlich das kaltgepresste Öl aus der Schale, das man beim Zerdrücken einer Orangenschale als feinen Nebel sieht.
Kandierte Schalenstücke brächten Wasser mit, und Wasser lässt eine Fettmasse stumpf und körnig werden, weshalb es in einer Tafel nichts zu suchen hat. Das Öl dagegen löst sich rückstandslos in der Kakaobutter und verteilt sich bis in die letzte Ecke der Form.
Nötig ist davon nur ein Bruchteil, so ergiebig ist das Aroma der Schale. Ein Tropfen zu viel würde die Schokolade parfümiert schmecken lassen, ein Tropfen zu wenig ginge im Kakao unter. In Landeck entsteht die Tafel in Handarbeit, mit Milch vom Tiroler Grauvieh, das seine Sommer auf den Almen des Oberinntals verbringt.
Nach dem Essen, zum Roten, zum Fenchel
Bei Zimmertemperatur öffnet sich das Zitrusaroma am weitesten, gekühlt wirkt die Purissima verschlossen und rein herb. Nach einem langen Essen ist ein Stück der hellste denkbare Schlusspunkt, zu einem kräftigen Rotwein hält sie mühelos mit. Auch neben einem Espresso mit einem Streifen Schale steht sie richtig, wie man es in Sizilien hält.
Wer mag, isst ein Stück zu rohem Fenchel, dessen Anisnote die Zitrusspitze noch heller stellt und die Bitterkeit weich zeichnet. Dunkel und kräuterfrisch geht es weiter mit der Purissima Maxima Bergminze, daneben stehen weitere Sorten ohne Zuckerzusatz und das ganze Sortiment von Tiroler Edle.