Bunter Jalapeño Santa Fe von Stekovics in drei Reifegraden
Bunter Jalapeño Santa Fe von Erich Stekovics sind mittelscharfe Pfefferoni, die gelb, orange und rot vom selben Strauch kommen. Der Reifegrad bestimmt die Farbe und mit ihr den Geschmack, von hell und frisch bis rund und beinahe süß.
Bunter Jalapeño Santa Fe ist eine eingelegte Pfefferoni von Erich Stekovics vom Neusiedler See im Burgenland. Im Glas liegen mittelscharfe Schoten mit knackiger Haut, dazu Knoblauch, etwas Zucker und Salz. Der Essig stammt aus österreichischem Grünem Veltliner und gibt der Süße eine schlanke, frische Säure.
Knackige Schoten mit Frucht vor der Schärfe
Beim ersten Bissen kommt die Frucht zuerst, mit heller Säure und etwas Apfel darin, und erst danach setzt die Wärme ein. In dieser Reihenfolge aus Frucht und Wärme liegt der Reiz der Sorte.
Mittelscharf heißt bei den Pfefferoni von Stekovics spürbar und gesellig, denn die Schärfe steigt langsam an, bleibt einen Moment stehen und lässt wieder los, ohne den Rest des Essens zu übertönen. Die hellen Schoten schmecken frischer und schlanker, die dunkelroten runder und beinahe süß, und weil beide im selben Sud stecken, gleicht kein Bissen dem vorigen.
Der Knoblauch arbeitet im Hintergrund und gibt der Säure einen herzhaften Boden, ohne sich vorzudrängen. Auch nach Wochen bleiben die Jalapeños fest genug, um beim Hineinbeißen leise zu knacken.
Pfefferoni zur Jause, zum Burger und zum Gegrillten
Ihren festen Platz haben die bunten Jalapeños auf dem Jausenbrett, wo sie zwischen Aufschnitt, Bergkäse und Bauernbrot für Farbe und für den würzigen Gegenpol sorgen.
Auf dem Burger halten sie gegen Fleisch und Sauce an, zum Gegrillten kommen sie als Beilage auf den Teller, und in einem Kartoffelsalat setzen sie helle Punkte zwischen Mayonnaise und Zwiebel. Klein geschnitten wandern sie auf die Pizza oder über ein Blech Nachos, wo sie Schärfe und Farbe zugleich mitbringen.
Zu einem gereiften Käse hält die Säure gegen, und auf einem Butterbrot mit Schnittlauch reicht schon eine Schote, damit daraus die Jause wird. Klein gehackt lassen sie sich auch unter Frischkäse rühren oder über einen Bohnensalat streuen. Auch ein Wurstsalat gewinnt, wenn ein paar Streifen davon samt Sud hineinkommen.
Ein Strauch, der alle Farben zugleich trägt
Santa Fe reift nicht auf einen Schlag, denn am selben Strauch hängen gelbe, orange und rote Schoten nebeneinander, je nachdem, wann die einzelne Blüte aufgegangen ist.
Wer nur eine Farbe ernten will, muss die Reihe mehrmals abgehen und sortieren. Bei Stekovics kommt zusammen, was am Erntetag reif ist, und deshalb fällt die Mischung von Charge zu Charge anders aus. Mal überwiegen die gelben, mal die roten, der Geschmack bleibt sich dabei treu.
Geerntet wird von Hand, denn nur das Auge unterscheidet die gelbe Schote, die noch wächst, von der fertigen. Die Pflanzen stehen am Neusiedler See, dessen flaches Wasser die Nächte mildert und die Sommer lang und heiß werden lässt.
Der bunte Vorrat für spontane Gäste
Nimm die Pfefferoni immer mit einer sauberen Gabel heraus und achte darauf, dass der Rest vom Essig bedeckt bleibt, dann steht das Glas wochenlang im Kühlschrank bereit. Wer es schärfer mag, findet unter den Chili-Spezialitäten von Stekovics den Orangen Jalapeño und die Chili Variationen.
Inhalt 270 ml – Abtropfgewicht 160 g