Paradeiser Chutney, süß-würzig aus dem Kupferkessel
Paradeiser Chutney ist ein intensiv aromatisches Tomaten Chutney aus reifen, alten Tomatensorten, stundenlang im Kupferkessel eingekocht. Erich Stekovics schmeckt es mit indischen Gewürzen und Senfkörnern ab, süß-würzig, fruchtig und vielseitig.
Paradeiser Chutney ist ein Tomaten Chutney von Stekovics, dem Kaiser der Paradeiser vom Neusiedler See. Reife Tomaten alter Sorten werden geviertelt, 8 bis 10 Stunden im Kupferkessel eingekocht und mit Zucker, Fruchtessig, indischen Gewürzen und Senfkörnern abgeschmeckt. 200 g intensive Tomatenfrucht stecken im Glas. Eine süß-würzige Tomatencreme für Brot und Teller.
Fruchtig, würzig und kräftig
Tiefrot und dicht liegt es im Glas, glänzend und dunkel, ein Anblick, der Appetit macht. Schon der Duft verrät die lange Reise im Kessel, Süße und Würze umarmen sich.
Auf der Zunge entfaltet sich die ganze Tiefe reifer Tomaten, fruchtig, würzig und kräftig, mit der feinen Schärfe indischer Gewürze und dem Biss der Senfkörner. Du schmeckst Karamell, Frucht und eine feine Schärfe nacheinander, es bleibt lange am Gaumen, warm und tief. Süß-scharf und vielschichtig, ganz anders als ein simples Ketchup. Süße und Säure halten sich die Waage, dazu eine warme Tiefe, die nur das lange Einkochen bringt. Schon ein kleiner Löffel reicht, um ein ganzes Gericht zu verwandeln.
Zu Käse, Fleisch und Pasta
Paradeiser Chutney ist ein Multitalent für herzhafte Stunden und schnelle Küche. Es passt überall dort, wo es Süße und Würze zugleich braucht.
Serviere es als Sugo zu Nudeln, zu Weichkäse und gegrilltem Fleisch oder als Dip zu Rohkost. Du kannst es auch zum Aufpeppen von Frischkäse nutzen oder als würzige Füllung in eine Lasagne geben, wo es für Tiefe sorgt.
Auch zum Käse-Toast oder neben kaltem Braten ist es ein Genuss, und im Burger sorgt es für den besonderen Kick. Probier es einmal auf einem gereiften Bergkäse, das überrascht wirklich. Mehr aus dem Tomatengarten findest du bei den Paradeisern, etwa dem Paradeisertatar oder den Ofenparadeisern.
Stunden im Kupferkessel am Neusiedler See
Dafür nimmt Erich reife Tomaten verschiedener alter Sorten, wie Erich gern erzählt. Erst die Reife bringt die Süße und Tiefe, die es so besonders macht. Indische Gewürze und Senfkörner geben ihm seinen exotischen Dreh.
Gemeinsam mit seiner Frau Priska baut er die Tomaten am Neusiedler See an, mitten in seiner Sammlung von über 3.000 alten Sorten. Schon seine Eltern bauten Tomaten im Freiland an, die Vielfalt liegt ihm am Herzen. Die geviertelten Früchte köcheln 8 bis 10 Stunden bei starker Hitze im Kupferkessel, werden gewürzt und von Hand passiert.
Die starke Hitze über Stunden macht die Creme dicht und dunkel, im Kessel verbinden sich Frucht und Gewürz zu etwas Neuem. Senfkörner geben einen feinen Biss obendrauf, indische Gewürze die Tiefe. Diese Geduld am Kessel schmeckt man später in jedem Löffel. Was Erich pflanzt, hat Geschmack.
So wird aus reifen Tomaten ein Glas voller Charakter, süß, würzig und tief. Ein Glas mit Charakter, das man immer im Vorrat haben möchte und gern wieder hervorholt. Stell es auf den gedeckten Tisch, und es findet schnell seinen Platz auf Brot und Teller. Probier es einfach selbst. Alle Achtung.