Oranger Jalapeno Santa Fe von Erich Stekovics, mittelscharf
Oranger Jalapeno Santa Fe von Erich Stekovics sind Pfefferoni der Sorte Santa Fe, geerntet in der orangen Zwischenreife und eingelegt in Paradeiseressig. Zucker und Salz runden den Sud ab, sodass die Ringe fruchtig bleiben und ihre Schärfe im geselligen Bereich hält.
Oranger Jalapeno Santa Fe ist die eingelegte Pfefferoni von Erich Stekovics aus dem pannonischen Burgenland, dickfleischig gewachsen und darum auch nach Wochen im Glas noch fest. Der Essig stammt aus den Paradeisern desselben Gartens und legt eine milde, fruchtige Säure unter die Schärfe.
Fruchtige Säure über spürbarer Schärfe
Beim ersten Biss steht die Säure vorn, weich und rund, weil Paradeiseressig weniger spitz ausfällt als Branntweinessig aus der Flasche. Danach steigt die Schärfe auf, deutlich spürbar, aber immer noch am Tisch zu ertragen.
Die orange Schote schmeckt voller und süßlicher als ihre grüne Schwester, ohne die satte Wucht der rot ausgereiften zu erreichen. Der Zucker im Sud gleicht die Säure aus, das Salz hält die Frucht beisammen. Was bleibt, ist ein knackiger Ring mit Nachdruck, der ein Butterbrot ohne Weiteres trägt.
Im Glas liegen die Ringe dicht an dicht, orange bis apricot, mit den hellen Kernen als Punkten dazwischen. Wer den Deckel öffnet, riecht zuerst den Essig und darunter erst die Frucht. Nach Wochen im Kühlschrank sieht das Glas noch aus wie am ersten Tag, weil das dicke Fleisch der Sorte kaum Wasser abgibt. Erich Stekovics putzt und schneidet die Schoten von Hand, bevor sie in den Sud kommen.
Zur Brettljause, auf den Burger, in den Salat
Leg zwei, drei Ringe neben Bergkäse und Rohschinken, dann bekommt die Brettljause den Gegenpol, der ihr sonst fehlt.
Auf dem Burger, über Nachos, auf der Pizza oder gehackt im Erdäpfelsalat findet die Pfefferoni ihren Platz, überall dort, wo Fett und Stärke eine klare Kante brauchen. Zu gegrilltem Fleisch reicht sie Säure und Schärfe zugleich, und im Taco gehört sie ohnehin dazu.
Auch der Sud im Glas lässt sich weiterverwenden, etwa als saurer Anstoß in einer Salatmarinade. Gieße die restlichen Ringe stets wieder mit ihm bedeckt zurück, sonst verlieren sie im Kühlschrank rasch ihren Biss.
Santa Fe, geerntet zwischen Grün und Rot
Jede Jalapeno durchläuft dieselben Farben, von Grün über Orange bis Rot, und mit jeder Stufe wird sie süßer und milder im Ton. Im Handel liegt fast ausschließlich die grüne Stufe, weil sie am längsten haltbar ist und am frühesten gepflückt werden kann.
Erich Stekovics wartet dagegen die orange Zwischenreife ab, in der Frucht und Schärfe sich die Waage halten. Santa Fe ist eine mittelscharfe Sorte mit dickem Fleisch, angelegt für genau diesen Zweck: Sie behält im Essig ihre Form, wo dünnwandige Schoten längst weich geworden wären. Ihren Namen trägt die Jalapeno nach Xalapa im mexikanischen Veracruz, wo sie einst gehandelt wurde.
Ein Glas Farbe für die Jause
Orange ist im Vorratsschrank eine seltene Farbe, und genau darum fällt dieses Glas zwischen den Konserven auf. Wer Schärfe mag, ohne den ganzen Teller darauf auszurichten, greift hier zur passenden Stufe. In den Chili-Spezialitäten von Erich Stekovics wartet außerdem der gemischte Bunte Jalapeno.
Inhalt 270 g – Abtropfgewicht 120 g