Geriebener Chili, pure Schärfe im Glas
Geriebener Chili ist eine extra scharfe Würzpaste aus fruchtigen Chilischoten, von Hand geputzt und mit nur Meersalz und Öl verarbeitet. Erich Stekovics bringt hier die pure Schärfe seiner Sorten ins kleine Glas, sehr scharf und sehr ergiebig.
Geriebener Chili ist eine scharfe Chilipaste von Stekovics, dem Kaiser der Paradeiser vom Neusiedler See. Fruchtige Schoten werden von Hand geputzt, in Stücke geschnitten und mit Meersalz und Öl zu einer feurigen Würzpaste gerieben, ganz ohne Schnickschnack. 130 g geballte Schärfe stecken im kleinen Glas. Eine Würzpaste für alle, die es richtig scharf mögen.
Fruchtig, würzig und feurig
Schon der Duft kündigt an, was kommt, eine warme, fruchtige Schärfe, die in der Nase kitzelt. Leuchtend rot liegt die Paste im Glas, dick und ölig glänzend. Hier wird nicht lange gefackelt.
Ein winziger Tupfen genügt, und die Chilipaste entfaltet ihre ganze Kraft, fruchtig, würzig und feurig. Anders als anonyme Schärfe aus der Tube schmeckst du hier die Frucht hinter dem Feuer, eine Schärfe mit Charakter. Die Frucht trägt das Feuer, nicht umgekehrt, das macht den Unterschied.
Sie ist konzentriert genug, dass schon ein Hauch ein ganzes Gericht prägt. Wer Schärfe liebt, hat hier seine kleine Geheimwaffe gefunden. Sehr scharf, sehr ergiebig, ein kleines Glas reicht erstaunlich weit.
Zum Würzen von Saucen und Gemüse
Geriebener Chili ist die scharfe Reserve im Gewürzregal, immer zur Hand, wenn ein Gericht Feuer braucht. Ein Glas, das man selten ganz vorne braucht und doch nie missen möchte.
Am kräftigsten wirkt die Paste beim Würzen von Saucen, Suppen und Gemüse, ein wenig untergerührt in Sugo, Curry oder Eintopf. Du kannst sie auch zu Gegrilltem reichen oder vorsichtig in eine Marinade geben, dann bringt sie Wärme nach Maß. Auch ein Klecks in die Mayonnaise oder den Dip bringt sofort Pfiff. Dosier dich am besten langsam heran, lieber nachlegen als bereuen. Wer die Schärfe lieber milder mag, findet in den Chili-Spezialitäten auch sanftere Begleiter, etwa die bunten Chili Variationen oder den Akazienchili mit Honig.
Aus rund 600 Sorten am Neusiedler See
Erich Stekovics sammelt Chili wie andere Briefmarken, rund 600 Sorten sind es, wie Erich gern betont. Für die Paste wählt er besonders fruchtige Schoten aus. Schon seine Eltern bauten Gemüse im Freiland an, und besonders die scharfen Sorten haben es ihm angetan.
Gemeinsam mit seiner Frau Priska baut er sie im pannonischen Klima am Neusiedler See an, wo die Schoten ihr volles Aroma ausbilden. Nur Chili, Meersalz und Öl kommen ins Glas, mehr braucht es nicht, denn die Sorte bringt schon alles mit. Geriebener Chili braucht keine Zusätze, die Schote allein trägt den Geschmack. Daneben hütet er über 3.000 alte Tomatensorten. Was Erich pflanzt, hat Geschmack.
So wird aus fruchtigen Schoten eine kleine Feuerquelle für die Küche, scharf, ehrlich und ergiebig. Vorsicht ist trotzdem geboten, denn diese Schärfe ist kein Spaß für zarte Gemüter. Stell sie ins Regal, und du hast das Feuer immer parat, wenn einer Speise das gewisse Etwas fehlt. Ein kleines Glas mit großer Wirkung, sparsam dosiert hält es lange. Alle Achtung.