Gewürzmischungen sind Komposition statt Zufall
Rund 46 Gewürzmischungen von Ingo Holland, Pfeffersack & Soehne und Cape Herb & Spice findest du hier – von Klassikern wie Omas Soßengewürz bis zu Weltreisen wie Raz el Hanout, Baharat und Vadouvan. Alle von Hand gemischt, ohne Geschmacksverstärker, ohne Rieselhilfen.
Gute Gewürzmischungen sind das Werk erfahrener Gewürzmüller – jede Zutat hat ihren Platz und ihren Grund. Was Sternekoch Ingo Holland in Klingenberg am Main über Jahre austariert hat, gelingt so auch am heimischen Herd: würzen mit einer Dose, schmecken wie nach langer Übung. Rund 46 Mischungen aus drei Manufakturen warten hier auf dich.
Von Omas Soßengewürz bis Raz el Hanout
Die Bandbreite reicht von der deutschen Sonntagsküche bis zu den Basaren Marokkos – rund 46 Mischungen aus drei Manufakturen.
Heimweh-Köche greifen zu Schweineglück oder zum Römergewürz, Fernweh-Köche reisen mit dem marokkanischen Raz el Hanout, dem levantinischen Baharat oder dem Vadouvan einmal um die halbe Welt – Letzterer ist die französische Antwort auf das indische Masala, mild geröstet, mit Schalotten und Knoblauch, entstanden in den einstigen französischen Handelsposten Südindiens. Dazwischen liegen Alltagshelden wie das Toskanische Pastagewürz, das Gemüseschmackes für die Ofenbleche dieser Welt und Hollands Frittenwürze, die bei uns zuhause längst auf mehr als Pommes landet.
Einer unserer Dauerbrenner kommt aus Kapstadt: Greek Lemon & Herb von Cape Herb & Spice – Zitrone, Kräuter, Knoblauch, fertig ist der Grieche. Seit Irene Ivy die Manufaktur 1994 mit einem Marktstand an der V&A Waterfront gründete, steht sie für Mischungen ohne künstliche Aromen und ohne Geschmacksverstärker – heute arbeiten dort über 600 Menschen.
Und aus Koblenz kommen seit 2011 die Mischungen von Pfeffersack & Soehne in der schwarzen Keramikdose, die in fast 20 Arbeitsschritten im Westerwald getöpfert wird. Dunkel, trocken, gut verschlossen – besser kann eine Mischung nicht wohnen, und schöner auf der Arbeitsplatte stehen auch nicht.
Eine Dose ersetzt ein halbes Gewürzregal
Der größte Vorteil einer guten Mischung: du bekommst die Erfahrung des Mischers gleich mit – im Raz el Hanout stecken über 20 fein abgestimmte Zutaten.
Je besser die Mischung austariert ist, desto weniger musst du nachjustieren – und desto näher kommt dein Dienstagabend-Curry dem Original aus der Garküche. Genau darin liegt das Handwerk: Ingo Holland entwickelte seine Rezepturen noch als Sternekoch mit einem Michelin-Stern und 18 Gault-Millau-Punkten, ehe er sich 2007 ganz den Gewürzen verschrieb. Seit 2022 führt sein Sohn Kilian die Manufaktur fort – mit derselben kompromisslosen Nase.
Ein praktischer Hinweis fürs Dosieren: Gute Mischungen sind konzentrierter als Industrieware, weil kein Füllstoff sie streckt. Fang also mit weniger an, als das Rezept verlangt, und schmecke dich heran – nachwürzen geht immer, zurückwürzen nie. Mischungen mit Salzanteil wie die Frittenwürze ersetzen zudem einen Teil des Salzens, das lohnt einen Blick auf die Zutatenliste.
Wer lieber selbst komponiert, findet bei unseren Einzelgewürzen die sortenreinen Bausteine. Beides hat seinen Platz – die Mischung für den Alltag, das Einzelgewürz für die Experimente am Wochenende.
Verschenke eine kleine Weltreise
Gewürzmischungen sind ein wunderbares Geschenk für alle, die gern kochen – persönlich, praktisch und nie verkehrt.
Ein Trio aus Raz el Hanout, Baharat und einem Curry Anapurna schenkt eine Reise von Marrakesch über Beirut bis nach Nepal – duftend, wärmend, weltgewandt, und das ganz ohne Koffer, Stau und Jetlag. Dazu passt eine Karte mit deinem Lieblingsrezept, und das Geschenk ist komplett.
Für Grillfreunde lohnt ein Blick in die BBQ Gewürze, für Schmorgericht-Liebhaber in die Currys und Masalas. Und falls du für dich selbst stöberst: fang mit einer Mischung an, die zu deiner Lieblingsküche passt – der Rest des Regals füllt sich erfahrungsgemäß von ganz allein. Lass dich überraschen!