Bio Fruchtaufstrich Heidelbeere von Alpe Pragas, nachtblau
Der Bio Fruchtaufstrich Heidelbeere von Alpe Pragas ist die zertifiziert biologische Konfitüre aus Wildheidelbeeren, gesüßt allein mit Agavendicksaft und gebunden mit Apfelpektin. Die kleinen Beeren aus Wildsammlung bringen jene waldige Herbe mit, die den großen Zuchtbeeren fehlt.
Bio Fruchtaufstrich Heidelbeere ist die biologische Heidelbeerkonfitüre von Alpe Pragas aus dem Pragser Tal in Südtirol, mit 65 Prozent Frucht im 220-Gramm-Glas. Neben der Frucht stehen nur Agavendicksaft, Zitronensaft und Pektin aus dem Apfel auf der Liste.
Nachtblau und waldig auf dem Brot
Aus dem geöffneten Glas kommt ein dunkler, leicht harziger Duft, wie er über einem Waldhang im August steht.
Auf dem Brot schmeckt die Beere zuerst herb, fast streng, dann öffnet sich darunter eine dichte Süße, und am Ende bleibt die Säure der Zitrone stehen. Die Farbe ist so tief, dass ein Löffel genügt, um eine ganze Scheibe blau zu färben.
Die Masse ist weich und cremig, mit ganzen kleinen Früchten darin, die beim Streichen noch aufplatzen. Genau dieser Wechsel zwischen glatter Masse und ganzer Beere macht den Aufstrich am Frühstückstisch spannend.
Wildsammlung statt Plantagenreihe
Die Beeren für dieses Glas werden dort gepflückt, wo sie von selbst wachsen, am Waldrand und auf offenen Hängen.
Das dauert länger als das Ernten in geraden Reihen, und die Ausbeute ist kleiner, weil die Wildbeere kaum größer wird als eine Erbse. Dafür bringt sie ein Aroma mit, das die großen Zuchtbeeren mit ihrem hohen Wasseranteil verdünnen.
Die Wildsammlung ist als biologische Erzeugung anerkannt, wenn das Sammelgebiet über Jahre unbehandelt geblieben ist. Alpe Pragas lässt sich das zertifizieren, deshalb steht die Kontrollnummer am Ende dieser Seite.
Durchgefärbt bis in den Kern
Wer eine Wildheidelbeere zerdrückt, hat blaue Finger, und genau darin liegt der Unterschied zur Kulturbeere.
Bei der wilden Sorte ist auch das Fruchtfleisch blau gefärbt, bei den großen Zuchtsorten bleibt es hell und färbt nur die Schale. Diese Farbstoffe sitzen im Saft und geben dem Aufstrich seine Tiefe, ohne dass ein einziger zugesetzt werden müsste.
Botanisch heißt die Wildheidelbeere Vaccinium myrtillus und wächst als niedriger Zwergstrauch unter Fichten und Kiefern, kaum knietief. Ihre Zuchtverwandte aus Nordamerika wird mannshoch und trägt weit mehr, dafür größere und hellere Früchte, mit denen Alpe Pragas hier nicht arbeitet.
Gesüßt wird allein mit dem eingedickten Saft der Agave, der flach und beinahe geschmacksneutral süßt. So bleibt die Herbe der Beere erhalten, die unter Kristallzucker rasch verschwinden würde.
Zum Bergkäse und in die Buchtel
Auf frischem Weißbrot, im Porridge oder über warmen Pancakes hat die Heidelbeere ihren festen Platz am Morgen.
Zu kräftigem Bergkäse gehört sie so selbstverständlich wie die Preiselbeere zum Wild, weil ihre Herbe gegen das Salz steht. In Buchteln, Krapfen und Pfannkuchen sitzt sie als Füllung, über Vanilleeis wird sie zur dunklen Sauce.
Nimm sie immer mit einem sauberen Löffel heraus, dann hält das geöffnete Glas im Kühlschrank mehrere Wochen. Kühl und dunkel gelagert bleibt das ungeöffnete Glas weit über ein Jahr haltbar. Die übrigen zertifizierten Sorten stehen bei den Bio-Fruchtaufstrichen, alle weiteren bei den Fruchtaufstrichen von Alpe Pragas.
Bio Kontrollnummer – IT BIO 013 EU / Nicht EU Landwirtschaft