Bio Fruchtaufstrich Waldfrucht von Alpe Pragas, dunkel und beerig
Der Bio Fruchtaufstrich Waldfrucht von Alpe Pragas mischt Heidelbeere, Himbeere und Erdbeere zu einer zertifiziert biologischen Konfitüre, gesüßt allein mit Agavendicksaft. Die Heidelbeere stammt aus Wildsammlung und gibt dem Aufstrich seine tiefe Farbe und den waldigen Grundton.
Bio Fruchtaufstrich Waldfrucht ist die biologische Beerenmischung von Alpe Pragas aus dem Pragser Tal in Südtirol, mit 65 Prozent Frucht im 220-Gramm-Glas. Drei Sorten teilen sich diesen Anteil, dazu kommen Agavendicksaft, Zitronensaft und Pektin aus dem Apfel.
Tiefrot und beerig auf dem Frühstücksbrot
Beim Öffnen kommt ein dunkler, gemischter Duft aus dem Glas, in dem sich keine der drei allein durchsetzt.
Auf dem Brot beginnt es süß mit der Erdbeere, dann meldet sich die Himbeere mit ihrem Parfüm, und zuletzt bleibt die Heidelbeere mit ihrer waldigen Herbe stehen. Die Farbe reicht von Tiefrot bis ins Violette, je nachdem, wie dick der Aufstrich liegt.
Die Konsistenz ist weich und streichzart, mit feinen Kernen darin, die zur Himbeere gehören und den Biss ausmachen. Wer eine glatte Marmelade sucht, ist hier an der falschen Adresse, denn diese Mischung will man spüren.
Heidelbeere, Himbeere, Erdbeere
Drei Sorten teilen sich das Glas, und jede hat eine eigene Aufgabe darin.
Die Heidelbeere bringt Farbe, Tiefe und ihren waldigen Ton mit, die Himbeere steuert Duft und Säure bei, die Erdbeere sorgt für die runde Süße im Hintergrund. Zusammen ergeben sie mehr als jede für sich, und keine übernimmt das Kommando.
Die Heidelbeeren stammen aus Wildsammlung, sie werden also dort gepflückt, wo sie von selbst wachsen. Himbeere und Erdbeere kommen aus kontrolliert biologischem Anbau, und alle drei tragen dieselbe Zertifizierung wie der Rest der Zutatenliste.
Waldfrucht ist im Handel ein Sammelname für die dunklen Beeren vom Waldrand, ohne feste Vorgabe, welche dazugehören. Was im Glas landet, entscheidet also der Hersteller, und Alpe Pragas nennt die Sorten deshalb einzeln auf dem Etikett.
Wie Agavendicksaft die Säure stehen lässt
Süße kommt in diesem Glas ausschließlich vom eingedickten Saft der Agave, nicht aus der Zuckertüte.
Das ändert mehr, als es klingt, denn Kristallzucker rundet die Säure ab und macht so eine Mischung schnell brav. Der Agavendicksaft süßt flacher und lässt die Himbeersäure stehen, was der Mischung ihre Kante erhält.
Alpe Pragas kocht die Beeren dafür kurz und heiß ein, damit die Farbe kräftig bleibt. Auf künstliche Aromen und auf Farbstoffe wird verzichtet, was bei diesen farbstarken Früchten ohnehin niemand vermisst.
Über den Kaiserschmarrn und in den Porridge
Auf frischem Weißbrot, über Pancakes oder in Schichten mit Naturjoghurt und Granola ist die Mischung schnell verplant.
In den warmen Porridge gerührt färbt sie die ganze Schüssel und ersetzt jeden zusätzlichen Löffel Zucker. Über einen Kaiserschmarrn gelöffelt oder in Buchteln gefüllt wird sie zum Nachtisch, wie er im Sommer auf den Almhütten des Hochpustertals steht.
Auch neben mildem Frischkäse und kräftigem Bergkäse hält die Beere gut mit. Ein geöffnetes Glas bleibt im Kühlschrank mehrere Wochen frisch, wenn du jedes Mal einen sauberen Löffel nimmst. Weitere Sorten ohne Kristallzucker findest du bei den Bio-Fruchtaufstrichen, die klassisch gesüßten bei den Fruchtaufstrichen von Alpe Pragas.
Bio Kontrollnummer – IT BIO 013 EU / Nicht EU Landwirtschaft